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[Band 2]
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"Bigari (Seraphinus). Siehe Brizzi.

Bigari (Victorius) l. nach ecwarb!l.Seine Sôhne mahlte» mit Stcvhan Or-landi die Decke und die Wânde der Kircheko. Andréas belle Scuole zu Bologna. Vic-torius leble noch 1754.

Aor Bigio i. Bigi, oder (Francia).

Bigio (Nanni) l. n. nach auffûhrte í.Man giebet ihm aber Schuld, datz er, zu.wider dem Rathe des M. A. Buonaroti,bey Ausbesserung der S. Marien-Brûcke zuRom, unter dem Vorwand, diestlbe vonder unnûtzen Last von Qnadersteinen zu er-leichtern,. sie dergestalten geschwàchet habe,dasi sie fûnf Jahre hernach i;;?. bey einerUeberschwemmung eingesiûrzet, sinther wirdsie gemeiniglich die gebrochne Brûcke genen-net. Eben so wenig Ehre legte Bigio beySâubcrung des Meerhafens zu Ancona, undbey dem Bau der St. Peter - Kirche ein ,so datz er auf gethane Vorsiellungen desMichel Angelo von der Stelle eines Bau»meisters besagter Kirche entfttzt wûrde.

Bigordi soli der eigentliche GefthlechtS-Name des Dominicus Ghirlandajo seyn.Bottari T. i.p. 425. Anm.(i)

Bihler (Albertus, Ludovicns und Lau-rentius), Gebrûder, geschickte Silberschmie-de zu Augspurg; verfertigten kûnstliche Gué-ridons, grosse Spicgelramen, Tische rc. genDresden; und in dem churfûrstlichen Palla-sie,zu Mûnchen iverden zwcy ausnehmendschbne Tische von gctriebner Arbeit von demerstern gezeiget. Man Hat auch einige ftinerErfindungen in Kupfer gestochen. Er starb1720. im Iahr seines Altérs; Ludwigstarb 17)2. in einem Aller von 76. Jahren.Ioh. Ludwig, dièses letztern Sohn, warin dieser Kunst vortreflich, daher ihm dasmeiste an dem vielen Silber - Gerâthe, wel.ches 17j 1. und 17;;. nach RiedingcrsZeich-nungen, sûr ben Berlinischen Hof bestelltwar, zu verfertigen anvertraut wurde. &machte auch ein goldnes Service sûr denChur, Bayerischen Hof, worauf die Ge-schichte dièses HauseS vorgestellt ist. Seine'Arbeit war so berûhmt, datz sie des Paulvon Vianen ftiner gleich geschàtzt wurde.Er starb 1746. im 54. Iahr seines Altérs.-Sein Bruder Iohannes war, so wie er.

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ein kûnstlicher Silber - Arbeitcr, und machtevieles an obbemeldter Berlinischen Bestel.lung. Er erwarb sich hierdurch den Tituleines Kônigl. Preutzischen Hof-Jubeliers,und legte eine schône Silber-Handlung an.Dieser Kt'insrlcr starb 1745. im 49. Iahrseines Altérs. Iohann Iacob Bihlergab ein Formular - Bûchlein fur Gold - undSilber - Arbeiter heraus. Von Stetten 8 -und 9. Bries.

Bilivelti oder Bilivert (Johanves), einFlorcntiner, mahlte sûr die Kirche S- Ca«lixtns zu Rom eine Taftl, in welcher derMartyrtod dieseS Heiligen vorgestellet isi.Er lebte um 1640. Titi.

Binât (Henricus). Siehe Dînant. Z.

Binb ( Casparus ). Siehe den ArtickekRemb. Z.

Bindonio (Angelotto) war, nach des Fu.rietti Bericht Cap. VI, der eigentliche Ra.me des beràhmten Giotto, von welchem die»ser der abgekàrzte Name seyn soli.

Binn (Iohannes). Siehe ben ArtickelWolf Birckner. Z.

Bino; ein Beyname des Bernhardin So,

zj. 2 ,

Birago (Clemens) í. 10. nach wurde í.Er lebte um die Helfte des XVI. Iahrhun,derts. Siehe Iac. Trezzo.

Birckner (Wolf), ein Mahler von Bay.reuth, arbeitete um 1610. zu Coburg, undwar des Johann Weyers Lehrmeisier. Umgleiche Zeit lebten auch drey Mahler, Ra-mens Iohannes Binn, Petrus Sengelaub,und Vitus Dimpel von Heldburg, welcheChrist p. 24;. angefûhrt.

Bisbinck (Bernhardus). Siehe den Ar-tickel C- Striep. L.

Biscaino ( Bartholomâus ) 1 . 4. anstattin l. vor — l. 6 . anstatt ein — Gemáhld1 . drey historische Gemàhlde.

Bischop (Iohannes) 1 .4- nach Rûnstlerl. mit Wasserfarben — l. 6 . nach Rupfer l.welches er mit gelehrten Anmerkungen be.gleitcte, und darinne den guten Geschmackund das Feine der bestcn rômischen Mo.dellen anzeigte; Aber ein Theil dieses Vor-habens wurde durch seinen frûhzeitigen Todunterbrochen. Bischop war auch ein ge-schickter Sachwalter bey dem Hof von Hol.