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[Band 2]
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Portrait - M ahler zu Paris um 1660 , Erwar bcsoncetâ i« Frauenztmm.r - Pottraitcnsthr glucklich, welches ihm um so viel leich.ter war, als er an stincr Tocdter cines derfchônstcn Gefichter bestándig vor Atigcn hal-le. le Cvnne T. p. 12;.

Blés (Heuricus de) l. 9. nach gesucht rc.I. Iii dcr Kirche S. S. Nazaro u»o Cel-so zu Brefcia fichct man die Geburk Christivon stincr Hand gemahlt. Er lcdle um 1510.

Bloc (Conradus). Siehe den ArtickelMedailleurS. Z.

Block (Iacobus Rogerius) l. 12. nachkam l. E» florirte um 1610. — í. 13. nachDefcamps rc. l. Iohann Block, ein Kuust,gtesser, wird von Quad. p. 4;;. angcfûhrt.Isaac von Block, mahlte vicie Historien tudte grosse Ralhsstube zu Dauzig. Er starbum 1620. IL. 8.

Blodeling. Siehe Blooteling.

Bloemaert (Abraham) l. 2. ânstatti;69.l. 1567. Er zeichnete schon von stincr Kint-heit an nach Franz Floris, die Mahlcreyaber lernte er — i. n. nach Starb l. zuUtrecht.

Bloeinaert (Cornélius) l. 2. nach Sohnl. gedohren 160;.

Bloemen (Iulius Francistus) í. 10. nachhabe l. Er betrachtete die Gegendcn vonRom, aïs st> vicie Gcmàhlde, die er vongefchjckten Mejstern verfertigt, stch vorstellte.In seine» Werken siehet ma» vorncmlich Ti-voli, und dessen nàchst umlieqeode Ocrter,Wasscrfâlle, aus denstlben aufstrigende Di'm.sic, durch Nebel oder Staubregen fcheinen-de Regenbogc», wclches alles er dis ztimTàiisthcn vorzustellen mufite.

Blsrmeir (Noldertus van) l. 2. nachBruder I. genannt Cepbalus — l. ç. an st.Er mahlte l. Er machte seine Heimreist zuFusse, und Kloster wareu auf derfeiben sei-ne gewôhnliche Gasthôft. Nolbcrt mahltePortraile und —

Bloetling. Siehe Blooteling.

Blomart. Siehe Bioeniaert.

Blond (Alexander Ioh. Bapkista le) einBaumeister zu Paris, gebohrcn 1679. Nachstinen Zeichiiu.'îgen wurde 1708 das Hôtelvon Clermvnt in der Strasse Varennes er-baut, und einige Kupferstiche zu des Feli-

Bl

bien Beschreibung der Abtey S. Denis ver.fertigt. Ihm ist, auch vermnlhlich die Ver.gleimung der Sàulen-Ordnungen, ivelche1710. zu Paris in 4W gedrnckt wurde, zu.zuschreiben. Er gicng hernach in Mofcau,und starb 1719. Seine groste Kuust bestandin Anlegung der Gàrten. Brice.

Blond (Jacobus Christophorus le) all.statt dieses Artickels l. gebohrcn zu Frank,fort am Marin UM1670. Lernte das Kupftr.etzcn in Zurich bey Conrad Meyer, und zuParis bey Abraham Bosse. Er befand stchin den Iahren 169,5. rurd 1697. als Hof-mahler in der Reist - Gefcllfchaft des Gra-fen von Martinitz zu Rom. Dastlbst bered-te ihu Bonaventura Ovcrbeck mit ihm nachAmsterdam zu gehen. Le Blond mahlte sthrschôue Poctraite in Miniatur, welche anStàrke ber Colorit den Oelfarben nichts nach-gaben. Als sein Gestcht nicht mehr hinrei.chen wollte, sv kleine Ststcke zu verstrtigen,mahlte er mit Oelfarben gule Cabinetststcke.Er hielt viel auf ncuen Erstndungen, undmachte Proben , Historien, Portraite rc mitbunten Farben auf blau Papier oder Tuchabzudrucken, wclches er auch im Grosse» aus,zufuhreii unternahm, wozu cine grosse Ge-stllfchafc in London die benôthigten Unkostendarfchost. Man btûckte anfânglich die bestcnMahlereyen, die nran finden konnte, nach,aber durch eine unzeitige Sparsttmkeit gerie.the diefes Unteruehmen ins Skecken, undendigte stch mit fchlechtem Zeuge. Balddarauf richtete er eine nene Tapetcn-Ma-nufactur auf, bey welchcr aber auch, we.geu der udermDge» Kostcn., die Thcilha.der, fo wie die vorigen, Banqueroute spie.len mutzlen. Le Blond starb endlich zu Lon-don 174e. Man Hat eine Abhandlung vonder Kuust nist Farben zu dnieken, die er1722. mil fûnf Kupferstiche» herausgab.Houbraken T. 1. p. *41.

Blondcel ( Laneelot ) l. 7. nach Feuers.brûuste l. Dieicr Mahler lebte um 1^40.

Blondel (F'.anciftus) l. 6. nach Runst l.Blonde! untenvies den Dauphin in mathe-matischen Wiffeuschasten, und wurde in ver-schiedene» wichkigen Gcschàften gebraucht,wodurch er zu oen Wurde» eines Fcld-Mar,fchalls und Staats.Raths gelangte.

E Blondrl