98 Fe
Ferrattmi (Cajctanus) ein Historien-Mah.ler zu Bologna 1740. Von stinen Werkenfiehet man m etlichcn Kirchen diestr Stadt.Astofo.
Ferrattini (Gabriel). Siehe Ferrantini. L.
Ferrer» (Antoniiis) ein edler Rômer; gabdie Zeichnung zu einer Capclle bey der Sa.ccistey der Kirche S. Maria délia Confola-zione. Titi.
Ferrer» (Ioh. Baptista) ein Schiller desberàhmten Ritters Maratti; mahlte in einerCapelle der Kirche S. S. Trinità zu Ron»die Geschichten einiger Heiligen auf frischenMortel. Titi.
Ferrerio (Dominicus ) l. 2. anstatt imbIohannes l. genannt — l. ult. nach Dag.lion» rc. l. petrus Ferrerio, ein Mahstrund Vaumeister zu Rémi» dem XVIl. Iahr-hundert. Er zeichnele die vornchmsten Pal-lâste zu Rom, welche Rosit in 42. Kupfernjn folio herausgab.
Ferrerio (Marcns). Siehe Agrato. L.
Ferretti (Iohannes) mahlte das Choc derMonchen in der Abtey- Kirche zu Florenz,und die Decke eincs Znnmers i» dem dasi,gen Grotzherzoglichen Pallast. Carlieri.
Ferri (Anlonins) gab die Zeichnungcn zudem Pallast Lorenzi, ehemals Francefchi, zuFlorenz, und zu der Treppe des dastgenPallastes der Prinzen Corstni. Carlieri.
Ferr» (Baptista) l. 16. nach aufgekauftwurde l. Er leble vermuthlich um den An-fang des XVI. Iahrhunderts.
Ferri ( Cyrus ) l. 7. nach ïttanier l. inwelcher er ftinen Mister nachahmte —l. ult.nach 1689- >. Gerfaint und andre nennenihn gemeiniglich Lirofer.
Ferrucci (Andréas) l. ;. nach Francistcus Ferruccr l. und bey Michael Maini.Seine Kunst bestund mehr in einer meister.haften Uebung, und in einem guten Ge-fchmack als in einer grûndlichen Wissenfchafti» der Zeichnung. Er — l. 9. anst. Edel-fteinschneider — Tafeln, und l. Stein-hauer, der ins gevierte und in —
Ferrucci (Pompejus) l. 6. nach Altérs l.
UM i6;6.
Fessard (Stephanus) ein geschickter Kânst,ler; erhielt die Stelle eines kbniglichen Ca-binet. Knpftrstechers, und brachte viele Ge.
Fe
mâhlde des Kônigs in Kupfer, da er fur je-de Platte, die er, nebst 600. Abdrûcken lie,ferle, 2000. Livres vom Kônig erhielt. Erflorirte um 1760. zu Parié. Bidliotheck derschônen Wissenfchaften rc. T. u. p.
Feti (nach Dominicus) l. genannt Man-tuano.
Feuerlein (Ioh. Petrus) gebohren zu Box-berg in der Churpfalz 1668. Lernle bey OS-wald Onger, difchôflickem Hofmahlcr zuWûrzburg. Auf stinen Reistn hiclt er sichvornemlich zu Wien und zu Venedig auf.Er ûbte sich im Portrait - und Historien,mahlen, und hatte die Ehre, den rômifchenKvnig Iostph nebst andern vornehmen Per»fonen des Kaystrlichen Hofes zu mahlen.Feuerlein wurde an verfchiedene fûrstlicheHôfe beruffeu, und sttzte sich eine geranmeZeit zn Hildburgshanstn; endlich aber trater aïs Cammer - Mahler in Furstlich - An-fpachifche Dienste, in welchen 0:1728- starb.Vicie vo» stinen Portraiten und Historien,zum Tbcil fchr grosse Str'icke, zjeren daSherrfchaftliche Schlosi zu Anfpach, und Ken.ncr fchâtzen sie hoch. Bidliotheck der fchô-nen Wissenfchaften rc. T. »i. p^ ;;6.
Feure (Dominicus le) l. z. anstatt 1700.l. um iâLo —ibid. einige Statûcn, durch,gestrichen — l. ?. nach Oersinlles l. dieStatue der Treue.
Feure (Valentinus le) l. 2. nack Fcbre l.ein Mahler und — l. 5. nach Rupfer l.um 1660— I. 7. nach Claudius zu I. Manfindet auch in den Kirche» <2. Maria dell'Or-to und S. Giorgio maggiore historifche Ke-màhlde von stiner Hand — ibid. nach Ar-gensville rc. l. Von diestm Gefchlecht wa-ren auch, ein Baumeister von Orléans, derzn Paris die Border.Seite des Hôtel vonSenectcrre auffûhrte, und ein Kupferstechehder um 1740. zu Paris arbeitete.
Feydeau. Siehe Fredeau. Z.
Fiacco (OrlanduS) l. 9. anstatt befonde-re ìNanrer l. vortrcfliche Manier und einenungemeinen Ruff.
Fialettr (Eduardus) l. 1;. nach Natio.nen rc. l. welche fàmtlich aus 220. Stûckenbestehen. — l. ult. nach Malvasia rc. I. Bar-tholomáus Fialelti, ein Kupferstecher, ste,hetln diestr Verzeichnis.
Fia-