«estrichen — l. 8. nach'zu fehen sind, an.l. Nach dem Tod des Churfursten Ioh. Wil-helm ward er kayferlichcr Oberster - Bild.hauer in Oesterreichifchen Landen, und stardI7;o. im 7-. Iahr seines Allers, llffeubachnennet ihn Cribello, und in dem Registerdes uleicfjen Buchs heisset er Ri-dello.
Gìialtierl , ein naher Anverwandter desDominicus Campagnola. Mahlte verfchied,ne Hàustr zu Padua auf frifchen Mortel.Ridolfi T. r.p. 74.
Gualtieri (Ioh. Baptista und GeorgiuS)liult. nach oorftellte l. Von J. Baptistafindet ma» in der Sacristey der berûhmtenCarchaìisrzu Pavia «ine auf ctcin gemahlteGeburt Christi.
Guarana (Iacobus) gebohren zu Vene,dig 1720 . Lernte anfangs bey Sébastian Ric.ci/ und nachher bey Depolo; fehrnrrs ahm-1 e er die schône Colorit des Clgnani nach,und mahlte in einer zierlichcn Manier furden Hof von Rutzland ein Opfer der Iphi,genia. Man sichet auch in dem Pallast Rez-zonicv und in verfchiednen Kirchen seincr Ge-burtsistadt Plafonds von feiner Hand. Erlebte noch 176;. zu Venedig. Longhi. No. 14.
Guardia ( Nicolaus della ). Siehe denArlickel P. P. Tod,. L>
Guarino; ein nnaylàndifchcr Mahler; ar.beilete an dem koWchcn Altar der Capelleber Maylànder, ber Kirche S-Maria glo-riofa zu Venedia, ivelcher durch Marcus à-fctiti vollendet wurde. Sansovino p. i;?. b.
Guarino (Dominicus) l. y. nach arbei»tete l. Er lebîe noch 1740.
Guastarola, ein historien - Mahler, vonwelchcm man ein schôncs Stuck in der vor-treflichen Sammiung des Pallastes Zambcc.cari zu Bologna findet. Richard. T. 2. p.
Guay (^acobus) eîn Juwelier, von Mar-seille gedstrtig; kam gen Paris, und lerntedie Zcichcnkuust bey Franciscus Boucher.Die schône Sammlung von geschnittne» Stei-nen des Herrn Crozat, die «r ost zu fehenGclegenheit hatte, erweckte in jhmeineLust,diefe Kunst zu erlerncn. Er thaï eine Reisein Italien, und kam 1742. gen Florcnz,ìvo er die gefchnìttncn Steine der Grotzher-zoglichen Sammlung nut grvsser Aufmerk.
famkeit bctrachtete. Zu Rom theilte er iftk-ne Zeit so ein, datz er ben einten Theil znBefuchung der vornehmsten Kunst-Cabinettenund den andernzur Ardeit verwandte. Hiercopirte er cinige antike Kèpfe, unter wel.chen ber Antinous, den er nach einer Sta-tue des Cardinal Alexanderâ Aldani machte,vorznglich bewundert wurde. Der Kôniggab ihm , nach feiner Zurûckkonft in Frank,reich, die Stelte, welche durch des BarierAbsterbeu lebig gewvrden, und Guay erhieltBefehl, die Gefchichteo feiner Regierung inEdelsieine zu graben, wozu er mjt dem Siegvon Fontenov, nach einer Zeichnung desBouchardon, den Anfang machte. DieferKûnstlcr ward auch 1748. auf ansdruckli-chen Befehl des Kônigs, zu einem Mitgiiedder Mayler. Académie aufgenommrn. Giu.lianell, p. 7;.
Guazzetto, ein Bcyname deS LanrentiusNaldiui. Z.
Gubbio. Siehe Gobbio. L-
Gucci fLapo) Banni Cinnuzzi; Corsin»Bonajuti; Pasquins Leuni; Seqnad'An»tignano; Bernhardus Daddi; Jacobus-t Cafentiioo; Consiglio Gherardi; undDominicus pucci; alles Mahler z» Flo-rent, thatcn sich ijs°. zufammm, richletenunter dem Namen und Schutz des H. Lucaseine Grfellfchaft auf, schricbcn fich cinige Ge.sehe vor, und unterfchrieben fie in vbigerOrdnung. Boltari T- i. p. 146.
Guerard (Marcus). Siehe Gérard. 8.Nicolaus Guerard, siehe unter den Kupfeustechern.
Guerin (Egidius) l. ult. nach le Comte rc-l. Ein Historien. und Portraitmahler zu Pa-ris, war um 1750. Professor adjunctns berAcadémie de S. Luc.
Guernier ( Ludovicus du ) l. 8. nach Fe»libien îc . I. Von diefe,n Gefchlecht warenAlexander, ein Landfchaften . Mahler zuParis; Ludovicus, ein Kupferstecher znLondon 1710; petrus, ein Miniatur.Mah.ier zu PariS ; und N. N- ein Historien-Mah.ler zu London.
Guerra (Albettus). Siehe den ArtickelAmbrosius Grogi. Z.
Guerra ( Andréas ) ein Bildhauer , vonwclchem man viel klrine Baêreliefs in der
Eapellc