drcr Zeichner war, doch Hat man einige qu.te Porlraite von ihm. Er wurde Hofkup-ferstecher zu Braunschweiq, wo er dcn Grunb-ritz deS herzoglichen Lustschlosses Salzdahlenauf zwey qrossen Médian - Blàltern, und hi-storifche Slûcke aus dcr dafiqen Kallerie, her-ausgab. Ihr Vater Leonhard, ein qe.schickter Srlberarbeiter , verferligte mit Mi.cbael Heckel grosse Stûcke, ais Tifthe, Slû-le rc. fur den Bayreuthischen Hof. vonStelten 8. Brief.
Hector , ist ein Bentname des BernhardApvelniann. Z.
Hedeling (Gerardus). Siehe Edelinck. L-
Heede ( Viqor und Wiîhclmus va» ) Ge.brûder, gebohrcn zu Furucs umi66o. Siereitzlen in Franckreich, Deutschland und Ita-lien , wo sich Wilhelm noch lange nach fei.nés Bruders Rûckkehr aufhielt. Diefcs letz.tern historifche Gemàhlde wurden fehr be.ràhmt , und zieren viele Pallàste grosser Her.ren. Er zeichnete nach des Laircsse Manier,in welcher man ein grosses Genie undGeistbemerket; seine Colorit ist wahr und gelb-lich, und er beobachtele eine vollkvmmneKenntnitz des Clairobfcur. Vigor starb 1708,und Wilhelm 1728. Beyde liegen in der Kir.che S. Walpurgis zu Furnes begraben. Des.camp. T. 4- P- 29.
Heel (Daniel de). Siehe Heil. L-
Heem (Ivhannes Davids de ) l. penult.nach genau l. Nebst obbemeldtem Cornéliushatte er noch einen Sohn, der diefe Kunstûbte.
Heemskerk. Siehe Hemskerke. L.
Heere (nach Lucas de) l. genanntMyns,heere.
Heermann (Paulus) l. ;. nach siehet l.Er lebte um 17;».
Heerschap- Siehe Vuurpyl. L.
Hegewald, ein vortreflicher Bildhauer zuDretzden, sokl um 1616. daê in der So-phien-Kirche dem beràhmten BaumeisterI. M- Nosseni aufgerichtete Grabmahl, mitWalthcr verfertigt haben. Neue Verfuche rc.P. 2. p. i;4. Num. V.
Heilmann ( Joh. Cafparus ) gebohren zuMûllhaustn in Elfast 1718. Lernte bey Deg.geler zu Scbaffhaufen. Mahlte anfànglich«n dem Bifchôffjch » Bafelifchen Hof zu Brun-
trut. Er gieng mit dem dafelbst verdien.ten Gcld nach Rom, wo er fleifig studirte,und durch einige Copie» nach Dominiquinbey dem Cardinal Tencin, franzôsisthen Ab-gesandten, bekannt wurde, der ihn 1742.mit sich nach PariS nahm. Er bekam da.fclbst fo viele Portraite zu mahlen, datz erdie Historien liegen lasse» mutzte. Gleich-wol mahlte er zuweilen Kl'ichenstûcke rc. nachArt des Gérard Douw, und Lankschaften.Die Natur blickt ûberall aus feinen Wer-ken hcrvor. Seine Farbe war warm unddurchsichtig. Sein Pinfcl kôrnjgt und leicht,und ûberhaupt lief die Wirkung seines Lichtsund Schattens auf einen Haupt Effect hin-aus, welches bestândig sein Endziveck war.Er starb 1760. in den besten Iahren, undda man noch vieles von ihm hossen konnle.Bibliotheck der fchônen Wiffenichaften T.
P- ?22.
Heince oder Heins (Zacharias) ein Mah.ler und Kupferstecher zu Paris; verfertigtein den Iahren 1654. und 166;. zwey May,Gemàhlde fur die Cathédral - Kirche dieferStadt, von welchen abcr dir heutigen Be.schreibungen seine Meldung mehr thun. Hein.ce gab mit Francifcus Bignon 16;?. dieBildnissen der Gallerie 1» dem Palais Royal,wekche die beruhmteste Mànner diefes Kô-nigrejchs vorstellen, in Kupferstichcn heraus.le Comte T. i. p. 2 z 7.
Heinz (IofephuS ) l. 4 nach Sadeler l.um i?yo.
Heinz ( Iofephus ) der Sohn, l. 9. nachSporrens I. Er lebte um i6;v. und —l. ult. nach penedig l. Man findet auch fei.nen Namen in dem Mahler-Zunft-Buchzu Augfpurg, wo er sich einige Zeit auf-hielt.
Hcinze ( Ivhannes ) Decanus des Dom-Capituls zu Gotzlar ; mahlte i 6 ; 6 . den gros.feu Christoph fo hoch als die Kirche ist, wel.ches folglich die grèste gemahlte Ftgur inder Welt styn wird. Uffenbach T. e. p. 77.
Heinzel (Joh. Ferdinandus). Siehe Hain.zel. Z.
Heisi: Anstatt dieses Artickels l. ( Iohan.nés) un Mahlcr von Menungen. Lernte beyJoh. Heinrich Scbônfcld, und mahlte mitguter Erfindung Historien, welche er von
kleinen