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[Band 2]
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Hoffmann ( ^oh. Benedictus ) ans So-rau gebûrtig; wurde durch sein qrosscs Gé-nie und unermûdeten Fleitz i» aíien Theilender Mahlerey vortresiich. In semer Caivritfindet man eine vollkommne Annehmlichkcit;seine oplische Werke verbienen wegen ihrerregelmâtzigen Austhnlung von Lichk undScha'.ten, wie nichl weniger in historischenStûckcn, den Vorzug; seine Deckenstiicke-si,? zierlich , und nach dem besten ftanzôst-sch, . Gcscdmack emgerichtet; seine Portraitefin? âhnllch/ u.d baden gute Stellungen.fet starb zu Danzig, m er sich hàuslich nieder.getussen, 1745. in dem 77. Iahr seines Al-térs, und hmterlictz einen Sohn gleichen Ra.mens , dessen Genie des Bakers vôllkg glei-chet. Er arbeilete 8- Jahre bey dem kvinglt-chen Hofmahler Mock zu Warschau, begabfich ader wiedcr in seine Valerstadt jurûcke,ws er 1765. arbemte. à 8.

Hofmanns (Petrus) gmannt Ianitzer,«in Feldstchlacdten. Mahler von Anlwelpen;arbeilete eine geraume Zeik mit Zankruiter et-nem Landschaflenmahicr, in drr Tûrkey. Hou.hracken. T.2. p. Num.40.

Hogarth (Wiihetmus) t. r. anst. Ao.1750/1. ward in dem Kirchspiele S. Bar-tholvmài dieser Stadt gcbohren 1697. Er —I. i;. nach fest zu setzen t. Er starb 1764.Seine Zeichnung ist sehr unrichkig und seinColorit schlecht, allein er erfctzte diefe F eh.1 er durch die Verschiedenheit von Gebanken,durch die Wahrheit und das Leben, das erseinei, Charakiern nab, durch die Kuust dasLâcherliche ru ergreiffen und nach ber Na-lur auszudrucken, durch den Reichthum unddie Feinheit des Détail, und hauptjachltchdurch den wahren moralifthe» Cbaracter ben«r scinen Compvsttionen gab. Neue Biblio.thek der schônen Wîsseiîsthafttn. T. r.p. -62.

Hogener (J. G.) Siehe ben Artickel Mé-daille urs. Z.

Hôhn ( 2 ') Siehe den Artickel Medail.leurs. Z.

Hoje (Nicolaus van) ein geschicktcr Hiffo.rien.unb Portrait-Mahler von Ankwerpen,wurde nach Absterben des kayscriichen Kam,mermahiers Franciscus Leux an seine Stellem Dicnsre genommeu. Sandrart T. ». p.r-z.

So

Holbem (Hans) l. 5. nach findet l. Mmehrcrer Bckràftiaung datz er wûrklich einBurger zu Augspurg gewesen, dienet, datz manseinen Namen in dem dafigen Mahler. Zunft.buch findet — l. penult. nach wasserfarbenl. Siehe den Artickel Hans Bock. Z.

Holl (EliaS) anstatt dieses rirtickels I.gebohren zu Aualpurg 157;. Lernre bey sei-ncm Vater Johann > und findirte zu Ve.nedjg, wo er einen guten und grossen Ge,schmack in der Baukunst bekam. SeineGeburtsstadt Hat ihm alle schône ôffentlicheGebâude , tinta welchen das pràchtigc Rath-haus vorzûglich angemerkt zu werden verdienet,zu danken. Er wurde Stadtwerkmeister undstarb 16)6. Unter seine Schiller zàhlet manseinen Ncfen Iohann Holl. von Stetten 7.Bries.

Hollando anst. Nartinus — vos. l.ein Beyname, welcher dem Martin Hems-kerken, Peter Roeck, Lucas von Leydenund Martin de Vos gegeben wirv.

Hollart iWenceslaus) l. ult. nach ûber.gefthiffet fey. l. G Vertue verfertigte einvollstândiges, und sehr genaues Verzeichnis,von seinen Werken, welchcs nebst der Lebens,beschreibung 1759. zum zweyten mahl in 4togedruckt wurde. M. Die fehrneren Rachrich-ten von dieftm Kûnstlcr findet man unterden Kupfcrstccheru.

Holst, ein geschicktcr Historiennrahler, vonwelchem M. Oesterreich in Beschreibung desStenglischen Cabinets ein Gemàhld unterRum. i;v. anfàhrt. Er halte: ih» sûr ei»nen Deutsche»; viclleicht abcr bedeutet esden nachfolgenden E. Holstcyn.

Holfteyn (Cornélius) l. nlt. nach Me^er-tmnn :c. J. pctruo Hoisteyii ist unter benKiipserstechern zu suchen.

Holtein (Johannes) ein Mahler, vonwelchem Guarienti p. 252. ein sehr schôneshistvrisches Gemàhld mit diesem Rame », undder Jahrzahl 1519- in derkônigiichen Capel-le zu Lifàbon gefthen zn haben meldet , undweilrn er des Holbeins Manier darinne.be.merkt, machet er hieraus den «schlust dieserHoltei» môchte sein Schiller gewesen ftyn.ES ist aber glâublicher Guarienti habe m