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[Band 2]
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ï. Ein àltercr Theodorms Kruqer ist in demLesondern Verzeichms der Kupfersiccher ein.gctraqen. ,

Rrumpter (IohanneS) ctn Blldhauerund Klinstgicsser zu Mûnche» unter Maxi-milian dcm I. Das schôneGrabmahl KanstrLudwic, des Bayers isi von ftiner Arbeil,nach des Peter de Witte Ersindung, in U.L. F. Kirche zu sehen. Bianconiz. Bries.

Rûbter (Wernherus) gcbohreu zu «Ochaf.haustn um izzo. Man siehet viele undicho-ne Handzeichiuingen von ihm , aber von sti-nen ûbvigen Umsiànden Hat man seine wei-tere Naedricdteiì. Fuetzli. T t- V-J 9 -

Rûnrtz (Diana) eine geschickte Mahlermvon Sciuveioiutz, siarb jU Plllchen 1664.Schlestsche Curwsirâten.

Ru«p Siche Kuyp. , ^ t

Russel (Metchior) I. 10. nach Gebaudenl. Er war ein Schuler tes áltern MaUháusMerian zu Franksurt, und hcrnach stm Toch-termami , wohntc auch lange zu Frankfurl;allein nach scinem Tode kam er ln sein Va-tcrland Zuruck, und siarb dastibsi iszz. Sei.ne Tochtern Christian^, Johanna Go-dilla und Magdalena arbeitelcn mil gutemErfola in chres VatcrsKunst, besonders diemittlere, welche Ivh. Ulrich Kraus heyrathe.te, und 1717. im 67. Iahr ihres Altérssiarb.—I. 12. nach Mûnchen l. Man Hatvon ihm vortrefliche, mit dem Grabsiechelverfertigte, Portraite, und mit der Etznadelzerissene theateralische Opern-Stàcke in mehràls 40. Blàttern nach Lud. Burnaccini. Er— l. ult. nach Sandrart rc. l. von PhilippKûssel, siehe den Artickel J. P. Stenglin.

Rummer (Sixtus) Siehe Dav. Hesch-ler. Z.

Runst ein Beyname des jungern Corné-lius Engelbrecht.

Runz ( Taddeus ) von diestm Kunstlerhder dem Rame nach ein Dculscher zu seynftheinet, findet man in der Kirche S. Sta,nislao dr Pollacchi in Rom, ein historischesGcmàhld. Dti.

Russens (Cornélius). Siehe Kuffeus undden Arttckel W. Crabeth. Z.

Ruyl lGlsbertus van ber) l. penult. nach167*. !♦ Siehe den Artickel Jac. Caan.

La 149

Ruyp (Albertus) í. 2. anstatt Joseph

l. Jacob —

L.

Laar (Petrus van) l. pmult. nach bestim.men kan l. Seine Gemâhlde fandcn glerchansansts viele Liebhaber und folglich auchviele Nachahmer, welches sinth der Zeit, undbiS auf die unstige immer fortdauret, aberder Kunst vielmehr Schaden als Nutzen bri»,get , tenn man mag zu ihrem Vorlheil saqcnwas man will, so sind sie doch blosse Kleiniakei»ten, welche nur cinrn mittelmâêiqen Vcr-stand erforbern, da hingeqen historische Vor-stellungen von ungleich mehrerer Wichtigkettsind, und allein von den erhabnesteu Gcnieskônnen tûchtlg ausgefuhrt werden.

Labacco (Anlomus) l. i;. nach Thalerl. da hingegen das Modell ivelches M. A.Bonarotl nach des Gramberti Tode durchStcphan du Perac verstrliaen lietz, und zuAusfuhrung diests Baues gut qcheissen wur-de, nicht mchr alg 2;. Thaler kostete. Vondes Labacco Wiffcnschast in der Baukunstzeugel bas pràchtige Haupt-Portal an demPallast Sciarra, welches bmselben berûhmtmachet.

Labelle (Stephanus). Siehe B lla. L. I. Labelye (Carolus) von Vwls in dem fran-zosilcheu ^ Berngebieth gebûrtig; haute dieWelì-Mûnstcr-Brucke zu Lonto» , wovon erauch ein Buch schrreb. Bey diestm AnlaKerfand ein gewisser Vaulvve eine MaschinedieMâte einzurammeln. Labelye war ein Pla-giarius diestr Erfindung, und legte den Auf-sehern àber diestn Bau die Théorie dcssel.lcn vor, weswegen er die hieraufqrsttzte Be«lohnung rrhielt: Da er aber in der Ausfûh.rung einen Fehler begieng, tral der wahreErfinber hervor, und machte den Labelye we-gen seines Bctruges zu Schande. Incesienverdiente er doch durch diestn wichtigen Bau,an welchem zwôlf Iahre lang ununterbro,chen, auch sogar ôfters ganze Nàchte durchgearbeitet wurde, ein allgemeines Lob. Gleich»wohl wurde er fàr seine Mûhe schlechtlichbelohnt, und nach vollendetcr Ardeit abge.danket. Er lebte noch 176». à. 8.

T s LabruM