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[Band 2]
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Cartonna, soluté M Wilhelm de Marseille,seines Zeilgenossen Manier, und war vorllehm.lich im Brennen und Zusammenfttzen tergemahlten Fensterglàser «zeschickt. Vasari.Hieronymus Porro ein Kupferstecher vonPadua, arbeitete 1580. zu Venebig.

Porroni ( Claudius und Paris ) Gebru-der, waren beyde stumm und ûbten die Mah.jerey. Man stehet von ihrer historischen Ar-beit in verfchiedenen Kirchcn zu Bvlogna. As.«oso.

Porta (Baccio della) l. 3. nachgebohrenl. lernte bey Benedictus da Majano t. 13.nach Rache I. Er war gewohnk seine Oel-farben-Gcmâb de auf einenKreiden-Grundluit leichten Wasserfarden zu untermahlen;als ihm nerschiedene mahle vorgeworfen wnr.de, er kônue seine nacktt Figuren mahlen,fi> zeigte er in einem H. L-c-dastian das Gegcn,Iheil, in dem er das Fleisch mik einer fthrvatûclicben Colorit nachzuahmeu wutzte, ìwderwarb stch btedurch bey den Kànstlem ei.«en grossen Ruhm. West aber dieses Bildbey vielen sungen Weibspersonen lusterne Ge-danken erweckte, so musite es aus ber Kircheiveaaeschaft werden, und kam heriiach inFrankreich. J» der Grosherzoglichen vamm,kung zeiqet man ein Gemàhid von chm, wel-ches Ferdinand der II. mit 30000. Pfundensoll bczahlt haben, und es wtrd fûremesderschonstcil in qan; Florenz gehalten. — l. ult.nach Nîahlèr l. Siehe den Artickel Benve-nuto Garofalo.

Porta (Ferdinandus) des Andréas Sohnund Schiller; qebohren zu Mayland iâ8y.Ma» bemerkte fthon in ftinen Juacndjahrenin seine» Werken eine zierlichc Aeichnunq,eine starke Manier in der Mahlerey, uudein ledhafles Genie. Er niahlte die Taftldes hohen AltarS in der Kirche S. Marcel-lina, in welcher er diese Heilige vvrstcllte.Man stehet von ftinen schonstcn Werken indem Pallast Vlsconti zu Mayland, wo er stch176;. aufbielt. PI..8»

Porta (Horatms) ein Mahler von Mon.te Sansavmo, lebte um 1460. Er arbei-tctc unter Georg Vasari in dem herzvglichenPallast zu Fiorenz, und war ein Mltglied derdastgen Matster,Académie.- Vasari.

Porta (Iacobus della) í. p nuis t. nach sei-nes Altérs l. Siehe den Artickel P. A. Bar-ra. Z.

Porta (Job. Baptista della) deS ThomasBruder, ein Bildhauer von Porlez; arbei-tcte nach dem Tod seines Veltern Wilbelmsdella Porta sûr das Hause Farnese zu Rom.Er war vornehmlich in Portraiten qeschickk,und verfertigte sûr den Cardinal Alexanderdie Brustbilder der zivôls ersten rôinischenKayser, der ihn rcichlich dafur belohnle,und zum Ritter des gáldnen Sporrens mach.te. Man findet auch einiqe wenige Statue»won semer Hand in den Kirchen dieser Stadt.Er brachte vicie Zcit mik ftinem Kunstqewerbvon anliken Bildhauer. Stûcken z„. J. Bap.tista starb 1594. in dem 95. Iahr seines Al-térs. Ba>zlioni. p. 70.

Porta (Jvftphus) l. 4. anstatt Joseph l.Franciftus.

Porta (nach Theodorus della) l. Wil-helms Sohn, ein — l. r. anstatt Guari-n,1i rc. l. Er lcbte 1637. Bottari T. ;. p. 4)9.Anm. (r.) G.

Porta (Thomas della) l. 14-22. anstattEr halte —Vasari rc. I. Baglroui p. 14).Vasari gedenket in des Léo Leoni Lebensde,schreibuna, eines semer Schiller, namensThomas della Porta, der 1367. gcstorbenist.

Porta (Wilbelmus della) l. pennlt^nachgerechnet wird l. die 17. Fuy hohe statuedes Pabstes ist von Erzt, da hiiigegen die ub-riaen Bilber von Marnior stnd. Bey demGutz der pàbstlichcn Statue ist aïs elwasbesvnbers anzumerken, dast da Wilhelni be-fôrchtete, es nwcbte das Metall wegen derGrosse des WerkeS ehezeit erkaltcn, leqle erdas Beth des Metalles so tics an , dast derFlutz einen kûrzern Weg als qewohnlich ma.chen, uud stch aus die erforderliche Hoheanschwcllen mutzte, welche Erfindung so glûck-lich gerieth, dast der Gust vast keiiies Ver-fàuberns nôthig hatte. Dieft Manier istjetzo noch in Holland ûblich. Wilhelm starb1477.

portait, fin Miniarur-Mahler uud Mit-glied der kôuiglichen Académie zu Paris, starbvaftlbst 4760..

Porte