Am.
mer tmb cinrr gelblichten Farbe gcmahlt -!. ult. nach berichtet sevn l. Wagner, Ver-rue , Penroleri, rc. haben verschiedene Stu-cke nach seinen Werken in Kupfer gebracht.
Amling. Siehe Ambling.
Ammanakt (Bartholoms) Suppl. r.l. 14. nach gethanhat. l. Unter seinen Bild-hauerstûckcn bemerkct man eincn Herkulesvon 40 Schuhen, der zu Padua gezeigetwird. Man Hat von diestr Statrie einenKupfcrstich, den Ant. Lafreri iz;z.heraus-gav. Ein Brief liber unehrbarc Gemâhldevon scinein Aufsatz, «st i;82. gedruckt.
Amorost (Anton) l. ult. nach 17;--. l.J. G. Hayd, G. Walkcr rc. haben nachjhm gearbeitet.
Amoureux (Abraham César) ein gc-schicktcr Bildhauer, vermuthlich von Lnongebûrtig; lernte bey dem Vatcr des Ni-claus Coustoux. Man siehet verschiedeneStucke von seincr Arbeit in den Kirchen;uLyon. Diestr Kànstler ward naher Cop-pcnhagen beruffen und —
Anderâoyn (E ) Siehe den ArtickelMartin Bernigeroth, seines Schûlcrs.
Andrap odcr André (Johann) l. ult.nach 1720. h J. Johnson, Daullê, Tar-dieu, t'Armcstin, nnd andre Kupferstecherhaben nach ihm gearbeitet.
André ( Dictrich Ernst) anstatt diestsActikels l. ein Mahler von Mretau in Chur-land gebûrtig; lernte 12 Jahre in Kônigs-berg bey Gustav Bentum; darauf kam erin Dienste Herzog August Wilhelms inBraunschwcig, der ihn in Italien reisenlassen wollte. Andrs vcrlangte zuerst Hol-land zu besuchen, wo man ihn bcredte nachEngland hinûberzngchen, allein in Londongerieth er in lustige Gesellsthaften, daherer Braunschwêig vergatz. Er verheyrathetesich daselbst, wiewohl nicht zu seinem Vor-theil. Man liebte damais in London diebunten Farben, und André, der stch derMode glcich stellcn wollte, verlicst seine vo-rige, der Natur und Kunst angemessenegute Manier und Colorit. Seine Umstán-tze wurden tâglich fchlcchtcr, und da er end-Uch aus London weggehen mutzte, so zog ergegen 1724. nach Paris, wo er auchgestor-
An. i
ben ist. Nachrichten von Kûnstlern,- te.T. 2. p. r;.
André ( Michel Franz d') Siehe Bar-bon.
Andreani, Andreasi, Andréass», A U.dreini, oderAndriani (Andréas) ein be-rûhmter Formschneider und Kupferstechervon Mantua, ist unter den Bcynamen derkleine Albrecht Durer und der Mantuanerbekannt. Er arbeitete zu Rom, wo erAo. 1624, in hohem Alter starb. In einerAnmerkung von Blainville Reisen behauptetn«an làcherlichcr Wcise, diestr Kûnstler liegcin der Kirche S. Bcnedict in Paris bcgraben.Viele von seinen Holzschnitten stnd nach derManier des Hugo da Carpi aus zwey unddrey Stocke mit Licht und Schatten gear-bcitet: Diest stnd wegen der freyen Hand,und wegen der rictstigen und geistreichenAusfûhrung merkwurdig; sic stnd rein undregelmâtzig gezeichnet, und thun eine schô-ne Wirkung. Wenige Blátter kommen derMahlerey so nahe. Sie haben einen Nach-druck den der Grabstichel aus Kupfer nichterrcichcn kann, und das getuschte der Mit-tcltinten gicbt ihnen das sanste Ansehen ei-ner Zeichnung. Die guten Abdrûcke vonden Werkeir diests Meisters stnd selten.Man findet ein Verzeichnis von seinen be-sten Stûcken in Basans Dictionaire. Erarbeitcte nach Titian, A. Casolano, D.Beccafumi, I. da Bologna, A. Man-kegna, D. Ligozzi, F. Mazzuoli, Raphaël,Polydore, rc. Er zcichnete auch schone Hand-risse mit der Fedcr. Baglioni p. 278. G. ^
Andreideo ( Amaiid ) ein Mahler vonOlmûtz gebûrtig, lernte bey Cajpar FranzSambach und bey Daniel Gran. Hier-nâchst Hat er fich in Bayrc.ckh und in Dretz-ben formiert, wo er sonderlich unter Bi-biena stch aus die P- rspectiv gelegt. Son-sten niahlte er Historien mit ziemlich gutemErfolge. Er lebte zu Brannsthweig um1768. Nachrichten von Kûnstlern. T. 2..p 17.
Alwtta di Matzimo, ein Beyname derAnna Rosa.
A:ezy (Pa".l) ein beynahe unbckannterArchitectur-und Perspectiv - Mahler, des-A; ' sen