Mepublik. Siehe den Artickel Anton delPonte. Rotzi p. ?i8.
Bold ono (Leonhard) ein Mahler, vonwelchem man m den Kirchen ©. Basso iindS. Antonio in Vcnedig Arbeit findet. San-sovino. Man findet diesen Kûnstler auchunter den Namen Baldrcno und Boldre-nv. '.^«claus Bol'reny, ein Kupferstechcr,arbeitete nach Titian.
B-'Uert (Niclans) l. ult. nach r6zo. l.J. le Clerc Hat ein Zeichenbuch vvn ;6.Quartblâttern nach ihm gcstochen.
Bologna (Anton da) dieftr Rame aufalten Kupferstichen bedeutet den bcrûhmtenM. A. Raymondi.
Bologna. (Johannda) l. i;. nach Flo»renz l. Genua — 1. 20. nach^Iahr l. undward in einer Càpellc der Servtten - Kir-che zu Florenz begraben. — l. 21. nach wer.ken l. ist sehr schon , von grossem Charak-ter und wohl zllsammcngesetzt, es — Suppl.1. J. ult. nach herausgegebe» l. Er etzt^den Traum des Michael Angelo m Knpfcr.A. Andreasi und andre Kûnstler haden nachsciner Arbeit tn Kupfer und Holz gesto-chen.
Bologne. Siche Boulogne.
Bolognese (Franz) ein Bildhauer; ver-sertigte bie Vcrzierungcn des hohen Altarsin der Kirche Porto del Paradiso tn Rom.Tttt. ' ,
Bolftvert (Boettus und Schelde) Soh-ne Adams, den man irrigerWeisefûr einenKuvfcrstecher hâlt, weilen man aufvielenBlattern B. Adams oder B. A. Bolswert,oder andre derglcichcu Zeichen findct, de<-reij sich Boettus bedtente, und die in nie-derlândischer Sprache Boettus, AdamsSohn, beveuten. Die Knpfersttche dteSchelde nach Rubens, van Dyk, Iordaens,rc. verfertigte, werden sehr hoch geschâtzt,besonders dte nach Rubens, indem er mitmôglichstem Verstande den Geschmack unddie grosse Wirkung fttner Gemâhlde aus-zudrûcken wutzte. Die Freyheit mit welcherdieser vortrefliche Kûnstler den Grabstichelsûhrte; die mahlerische Unordnung der Ra-dirnadet, die er an gehôrigen Stellcn sei-ner historischen Stûcken anil dem Stichel
allern nachahmte; die Kunst, mit welcherer, wieVorstermann, dicverschiedeneMas-sen der Farben begreflich machen konnte,wird tmmcr die Beivunderung der Kennererhaltcn, und machet ihn wûrdig unter diekleine.Zahl derjenigen vortreflichen Kûnstlergefttzt zu werden, dcrcr Arbeit allen Hi-storienstechern zuni Muster dienen sollcn,die ihre Werke so nûtzlich als angenehm zumachen , und einen so dauerhaften als wvlverdienten Ruhm zu erlangen suchen. Eini-ge behaupten, Rubens habe seine Plattenausgebessert,.welches nicht unwahrscheinlichist, weil die ganze Denkungsart von ihmgar zu genau in den Kupfern àusgedrûckt rst.Die Landschaftcn, nachdiesem Mcister,stndtn einer grossen Manier gearbeitet. Mei-stentheils findet man von denselbcn guteAbdrûcke, weil die Platten scharf gegrabensind. Boettus, des Schelde âltercr Bru-der, und Heinrich, warcnaìlch geschickte Ku-pferstècher, aber in weit geringerm Gradeals der erstere. ^ Aller dreyen Arbeitwird auf 270. Stûcke geschâtzt. Sie leb»ten um i6;o. Basan.
Bolz. (Valentin) L ult. nach qebmdtwurde l. die erste Edition diescs Bûchleinsist zu Frankfurt am Mayn 1562. in 8v.herausgekomnren.
Vomdardo. (Ludwig ) baute den PallastGrimani bey der S. P>rulskirche in Vene-dig, von welchem man in des L. Carleva-rys Sammlung einen Kupferstich findet.Ritratto di Venezia.
Bombicci. (Fran;) Siehe den ArtickelF. A. M. Bcrnabê, seines Schûlers.Suppl. 1.
Bombelli. (Sébastian) l. n. nach be.ries I. Er lcbte noch 1716. Ponzio, Pizzati,Luciani, und andre Kupferstecher habennach ihm gearbeitet.
Bomi, ein Mahler von Abbeville, tern-ie bey Simon Vouct, in dessen Schul ereine richtige Zcichnung erlangte. Er ahm-te die Manier und Colorit seines Lehrmei-sters so genau lrach, datz, wenn sie an ei-nem gleichen Gemâhlde arbeiteten, der ge-schickteste Kenner solches nicht unterscheidenkan. Sein Pinsel ist imgemein zart und