Bo.
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l. 2. anstatt lernte bey l. war einer der be-sten Schûler des —
BoltsLild (Samuel) Suppl. r. l. 9.nach Blâtter l. welche 169;. unter dem Ti-tul: Opéra varia historie», poetica & ico-nologica m Folio herausgekommen.
Bouchardon (Edmus) Suppl. i.l.nach Grosbois l. Caylus, J. J. Preitzler,Sornique, Soubcyran, S. Aubin, Char-pentier, Huquier, rc haben nach scinen Zcich-nungen ungefehr 5?. Blâtter gcstochen.
Boucher (Franz) Suppl. 1. i. ult. nachMahler l. Man Hat von ihm einige sehrartig geetzte Blâtter von seiner eigiien Er-findung. ^ Viele gcschickte Knpferstechcr ha-ben ihren Grabstichel nach seinen Gemàhl-den geubt, und sein Kupferwerk ist einesder zahlreichsten unter den neuern Mei-stern.
Boucher (Johann) l. ult. nach 1620.J. Er Hat fúnf Blâtter in Kupfer geetzt.
Boucher, cin Bildhauer, machte einesder Bilder des Calvarienbergs in der Do-minicanerkirche in Antwerpen. Descrip-tion des Peintures, rc. d'Anvers.
Boucle (Peter) Siehe Boule.
Boudewyns Suppl. 1. anstatt (A. F. UAnton Franz) — l. 14. nach stafftren l. Erarbeitete zn Paris unter der Aufstcht desberûhmten van der Meulen, der ihn einengrossen Theil seiner vortreflichen Werken inKupfer etzen liest, welches er mit einer sehrschônen Manier vcrrichtct. Dicser Kûnst-ler ist in dem Lexicon unter dem NamenBau-douin angefûhrt.
Boutllo !. Siehe den Artickel Philipp deChampagne, seines Schûlers.
Boulanger (Johann) l. 6 - 9. anstattrvobey er — bediente l. die meiste Zimmerdieses Land-Pallastes sind mit seinen Fres-co-Gemâhlden geziert. Dieser Mahler istin seinen Werken sehr 'geistreich; diesel-be sind mit der grôstcn Leichtigkeit be-handelt, und in grosse Partheyen von Lichtund Schatten ausgetheilt; gleichwohl istseine Manier nicht grotz. Seine Farde istzierlich, obgleich man in derselben keinerosse Verschiedenheit der Tinten findet. Erat sich besonders in Gemâhlden von klei
nen Figuren beruhmt gemacht; seine Aus-arbeitung ist sehr geistreich und krâstig.
Boulanger (Johann) anstatt dieses Ar-tickels p. 67;. l. cin franzôsischer Kupfer-stccher, arbeitete um 1660. z u Paris nachle Brun und vielen andern franzôsischenund italiânischen Mahlern. Man Hat vonihm viele Kupferstiche wo das Nacktc ganzmit Punkten ausgearbeitet ist, welches sci-ncn Werken ein markigtes Ansehen giebt.Die Blâtter, die er nach grossen Meisterngestochcn, werdcn stark gcsucht. Basanbeschrcibet die vornehmstcn in scincm Dic-tionaire. M. Boulanger Hat einigeBildnissen nach de Scve, rc. in Kupfergebracht.
Bouis (Andréas) p. 67;. l. 3. nachSchwarzkunst l. P. van Schuppen Hatnach ihm das Bildnist des Teihier gesto-chen.
Boulogne (Genevieva) Suppl. 1. l. ult.nach Versailles I. Perelle Hat nach diestnbeyden Schwestern das Pcrspectiv, desOrangerie - Saals in dem Schlotze zu S.Cloud, welches den Tempel der Flora vor-stcllct t in Kupfer gebracht.
Boumann (Johann) ein BaumeisterzuAmsterdam; ward i7;2. von FriedrichWilhelm, Kônig in Prcussen, nach Pots-dam beruffen, der ihm die Aufsicht ûberdie kônigliche Gebâude anvertraute; erbaute daselbst die sogenannte àllàndischeHâuser. Unter Friedrich l! fuhrte er benBau der neucn-und der Berliner-Porten,in gleichem des Rathhauses und der sran-zôsischen Kirche, die auf des Kônigs Be-fehl erbaut wurden. Bouman baute anchzu Berlin die Hauptkirche, den Pallast desPrinz Heinrichs, rc. Er lebte noch 1768.im 62. Jahr seines Altérs. Beschrcibungvon Berlin, rc. p. z 80.
Bourdeaux (Michel) Siehe den Arti-ckcl Philipp de Champagne, seines Schû-lers.
Bourdon (Sébastian) l. 9. anstatt sehr— wûrde. l. sûr sein Meisterstûck gehaltenwerden kann, und die Gallerie des Hôtelde Bretonvilliers, welches seine wcitlâuf-tigste Arbeit ist.- p. 67;. l. nach Erfin-
dungen