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[Band 2]
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Caflelli ( Valerius ) í. tj. nach ssob s.Der Grosiherxog zu Florcnz besitzet vondie-fem Kânstler ein grosses Gcmáhld welchesden isabiner - Raub vorstellet. Es ist mitvielem Feuer zusammengesetzt und wohlgruppirt. Die Farde ist frisch und kráf-tig, die Schatten find stark und rothlich;abcr es ist fehlerhaft gezeichnet, und die Hàn-de sind klein: Ueoerhaupt ist es sb wohl inder Colorit aïs in der Zeichnung gemaniert.

CasteUino, ein Beyname des Jos. Ant.Castelli.

Castello ( Avanzino da ). Siehe Nncci.

Castellus Galluo. Siehe Wilh. Cha.teau.

Casttglione ( Franz ) l. 6. nach gehal,ten wurde l. Er starb dafelbst in ftyr ho.hem Aller 1716.

Caftiglione (Ioh. Benedict) l. 2. nachGregdetto l. In Frgnkreich ist er tinterdem blosseu Namcn Bcnedette bekannt—l. ult. nach anorachte l. man findet auchin denftlben eine nicht geringere Kunst inAustheilung Lichts und Schaltens/ als inseinen Gemahlden. Allenthalbcn entdekt maneine dreiste Hand; und wenn er woltteso fàhrte er auch sein aus, worin er allendie nach ihm gearbeitet hab.en unendlich«berlegenist. Diese sind Macê, Chatillon,Corneille, M l'Asne, Coelemans, A. M,Zanetti, rc.

Cnaiani oder Latelani.Siehe Cattalani.

Nach Calarant ( Joseph ) Suppl. 1.

Carenr ( Vincenz ) Suppl. i. l. ult.nach gemah'k J, Man findet in der Gal.lerie des Erzherzogen Leopolds, einen vonL. Vorstermann nach diesem Meister ver,fertigten Kupferstich.

Cachà ( C. I. ) ein franzôfischer Krip-ftrstecher; lebte um 1760. und arbeitetevieles nach Vernets Ausfichten, rc. Basan.

Cakdolic, » ein Beyname der GebruderKlauber, deutscher Kupferstecher.

Cali (Pascalis) Suppl. i. nach 1607.l. vermuthlich ist dieses eben derjenigeKìinstler, ben Sandrart Pasqualino dellaMarca nennct.

Latini (Johann) p.676. anstattdiesesIlrtikels l. ein Kupferstecher tu Venedig,

Ca.

lebte um 176». Man Hat von ihm ckneSammlung von 14 grossen Kôpfen, nachI. B. Piazetta Zeichnung, in des Pit-teri Manier, der eben derglcichen nach die-sem Meister verfertigt hatte. Basan.

Cattaneo (Danese) l. 10. nach verser,tigres. Seine Wcrke sindgemeiniglichvongutem Geschmacke, abcr etwas maqer.

Cavaceppi ( Bartliolomê, rc. Suppl. uI. ult. nach Ctuíonoy l. Er gab 1768. ei-nen crsten Theil von einer Sammlung vonSratuen, Brustbildern, Basreliefs rc. dieêr crgânjt hatte, mit 60. Kupferstichenheraus. —

Cavagna (Ioh. Paul ) Suppl. 1. l. 8.nach Gedur sort l. ahmte des Paul Ea?liari Manier nach. Er —

Cavalier, ein Beyname des-EarlBreydel.

Cavalière, rc. ( Jc>h. Baptist) l. 4. nachBonarott, rc. Ein Theil semer Blàttcrbestehet blos in Copiem nach andern Kup-ferstichen. Er Hat 11^69. hundcrt antikeStatuen und die Ruimen von Rom heraus-gegeben. Man finde't auch von ihm dieBildnissc der Pábste, deren Lebensbeschrei-bungen von Anton Cicarella sind. DieserKûnstler nennet sich in einigcn Blatter»Brixianus.

Ca va U t ni (Peter) l. 12. nach Altérs l.Er liegt in der S. Paulkrrche! ausser denStadtmauern von Rom begraven.

Cavazzone (Franz) l. i;. nach 1616,l. Augustin Carraccio Hat nach ieinci, Zeich-nungen die Wappen der aus Bologne gebur-tigcn Pâbsten und Cardinale» in Kupfergebracht.

Cavedone ( Jacob ) l. 20. nach mah-len l. Unter seine empfindlichsten Ungluks.fâlle rechnet man ben frûhzeitigen Tod ei-nes Sohns, der im Begriffe war, denhôchsten Grad der Vollkommenheit in sei-ner Kunst zu erlangen — l. ult. nach Bo-logne l. Unter welchen eine Tafel in derKirche Mendicanti di dentro von der grô-sten Schônheit ist: Man findet in dcrselbenalle Theile der Kunst in sehr hohem Gra-de. Zusammensetzung, Farde, Natur,Ausfàhrung der Gewander; alles ist schon,