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[Band 2]
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Lo.

tinter dtefen setztern befindet fich ein Lo-renz Couvay. Johann lebte, vermuthlichum 1660. Sein Werk findet man in desAdbts von Marollcs Catalogue p. 89. be-schrieben, nnd bestehet in 170. Blâttern.Christ, p. 144.

Copcie (Michel) l. 13. nach 1592. k.Vasari schreibet ihm die Erfindung der Fa-bel Psyché, die Marc - Antonio und Au-ustin Veneziano auf ;r. Platten gestochcnabcn, zu. Jndessen glaubct man bechinsgemein, die Zeichnungen seyen von Ra-phaël.

Copie ( ) ein geschickter, vermuth-

lich nicderlândischer Historicnmahler, wardgegen das Ende des XVII. Jahrhundertsnach Berlin bcruffcn. Manfindet von sei-ver Arbeit an der Dccke der kôniglichen Bil-der-Galerie des Schlosses zu Berlin, und inandern Kônigl Hàuscrn, besonders in derschônen Capelle des Schlosses Charlotten-burg. Er mahlte in Vandyks Geschmacke,und zeichnete richtig. Nachrichtm vonKunstlern, rc. T. i. p. zr.

C-ppei (Anton) l. 17. nach Rr'mstlersauo l. Coypel war ein vertrauter Freunddes beruhmten Baron, der sûr den grostenMcister gehalten wurde, alle Gattunaenvon Leidenschaften auf der Schaubûynevorzustellen: Es ist danahen ziemlich wahr-fcheinlich, da§ er zuweilen bem Mahlerzum Mobelle gedienet habe; denn manm»tz gestehcn , dasi viele Ausdrncke in Coy-pels Kôpfen mehr stark als natûrlich jrnd,und datz sie den gewôhnlichen Ausdràckendes Theaters ziemlich gleichen , worinn sievon Raphaels, Dominiquins, rc. sehrunterschieden sind — l. penult. nach 1722.I.Dieser Kàastler Hat 12. selbst radirte Blát-1er hinterlassen, die er den Kupfcrstecherngab, um solchen mit dem Grabstichel nach-juhelfeu: Es ware ader vielteicht besser ge-wesen, wenn er es blosi bey seiner Radir-nadcl hâtte bewenden lassen. Sie wnrventwar nicht so kráftig seyn, aber davor daserste Feuer und den Geist des Meisters be-ha tcn haben. Die beste Kupferstecher sei-ner Zeit haben mehr als ioo, Platten nachihm verftrtigf.

Lo..

Coypel (Carl Anton) k. ult. nach Cols.rit l. Man Hat verschicdene nach seinenErfindungen von ihm selbst geetzte Blàtter.Einige geschickte Kupfcrstechcr haben benbekannten Roman Don Quixotte nachseinen Zeichnungen gestochen.

Coyzevor (Anton) l. ult. nach vorzu.stellen l. Viele Brustbilder gekrvrter Hâup-ter Fûrsten, und beràhmtcr Manner;Frûchtc der Geschicklichkeit dieses Kûnstlcrs,haben ihm den grôsten Ruhm erworbcn.S. Thomasiin, C. und N. Dupuis, rc.haben nach seinen Werken in Kupfer gcar-beitet.

Cozza (Franz) l. ult. nach 1682. l. ManHat von ihm ein paar in Kupfer geetzteBlátter.

Craerbecke ( Joseph van ) l. ult. nach1641. I. die Kupferstecher Basan, Bcau-varlct, rc. haben nach ihm gearbcitet.

Crayer (Casparde) p. 697. anst. diescgArtickels l. P. van Schupven, P. Iode,P. Pontius, rc. haben nach ihm gearbei-tet.

Cremona l. 9. nach vasari—p.l. Dieser und andre Schriftstcllcr schrcibenihm auch das schône Grabmahl des be-ràhmten Kriegsobcrsten Bartholoms Coleo-ne zu, welches in einer kleinen Kirche zuBergamo aufgerichtet ist: Allcin man fin-dct daran den Namcn I. Anton Amadci,eines beruhmten Bitdhauers von Pavia, ein-gegraben.

Cremonese (Joseph) ein Mahler, vonwelchem man in einer Capelle der KircheS. Benedict in Ferrara eine Tafel sichet,die den Evangelisten Marcus vorstellet. Diè-ses Stàck ist sehr schôn; die «^chatten sindvon den Lichtern deutlich unterschciden, undgleichen einigermassen des M. A. Merigi Ge-schmacko» Jndessen ist es so fieitzig ausge-arbeitet, und /o gelinde, dasi es scheinet, dieWirkung musse ctwas darunter leiden.DieFàrbungistgut. Cochin T. 2. p. 19;.

Crespi (Daniel) l. 8. 9. anstart Seine— reiz-nd l. Aber alle diese Fehler wer-den durch einen vortrestichen Geschmack,durch eine sehr schone, breite und markig-te Manier, und rndlich durch eine starke,

ange-