seinen Zeichnungen in Kupfer 'gearbei-tet.
Desideno (Monsu) ein vortreflicher Per-spectivist; arbeitcte um 1640. zn Neapel.Domenici T. 2. p. 241.
Deomartcaux ( ) genannt der Aeltc-
te, ein Kupferstecher zu Paris um 1750.War einer der ersten, die in ihren BlâtternKreiden -Zeichnungen nachahmtcn. Er ar-beitete nach Raphaël, C. Vanloo, Boucher,Pierre, Cochin, ic. Siche den ArtickelMagnp. Basan.
Desplaces (Ludwig) Suppl. i. I. ult.nach Allers l. Basan zeiget in ftinem Dic-tionaire die beste Stûcke diefts Meistersan.
Dcsportes (Franz) p. 680. l. ». nachIaydstûcke l. und le Bas eine Sammlungvon' zwôlf Jagdhunden.
Devaux (Thcresia ) eine franzôsische Ku-vferstecherin, Hat nach Grimoux, rc. gcar-beitct.
Dewael. Siehe Wael.
Dewitte. Siehe Wit und Witte.
Diamantini (Johann oder Joseph) l. pe-nult. nach Moraenland l. Man findet indiesem Gemàhlde einen gulen Ton, einefeste Manier, und den Geschmack der Ve-nctianischen Schule. Er Hat einige Blât-ter nach seinen eignen Erfindungen geetzt,in welchen mai» ader mehr Genie alsMeisterhaftigkeit in der Zeichnung wahr-nimmt.
Diana inctdebat. Bedeutet D. Ghisi,eine Kupfcrstecherin.
Diego (Frà) ein Laybruder Benedicti-ner- Ordens, von wclchcm man, in einerCapelle semer Klosterkirche S. Franciscus» Ripa zu Rom, ein aus Holz geschnitztesCrucifix siehet. Titi.
Diemar (Nathanael) gebohren in Ber-lin 173s. lernte bey Kingund Moeller. Erinahlte schône Portraite in Mignatur-undSchmelzfarben um 1768. Beschreibung vonBerlin, rc. p. 282.
D'epolo. Siehe Tiepolo.
Dleren (Johann van) Siehe den Arti-ckel I. A. Wassenberg, seines Schûlers.
Diesel (Matthias) Ingénieur der Lust-hâuser des Churfûrsten von Bayern; zeich-nete theils nach der Natur, theils aus cig-ner Erfindung allcrhand pràchtige Lusthâu-scr und Gârten fur Fiirsten und grosseHcrren, die von Remshard und Corvinusauf 9;. grossen Plalten in Kupfer gcstv-chen find.
Diett oder Diss ( Hieronymus van) einhollándischer Mahler, dcsonders grau in grauzu mahlen geschickt.Er lebte um dasEndc desXVI. Jahrhunderts, und ist durch seinenSchûler Adrian van der Venue bekannt.3 van Dicst, ein Portraitmahler, ar-beitete um 1720. zu London. I. FaberHat nach seinen Gemâhlden in Schwarz-kunst gearbeitet. Von diesem Kûnstlcr,oder von einem andern vandieft, Hat maneinige grob-radirte Skizzen, die,aber miteiner fthr dreisten Hand ausgefûhrt sind.Abhandlung von Kupferftichen. p. 133.
Dieterltncr (Wcndel) t. ult. nach 1599.l. M. Greuthcr Hat nach stiner Zeichnungdie Himmelfarth Eliá gestochen.
Dietmar, ein, vcrmuthlich, dánischerMahler, nach welchem V. D. Preitzlerdas Brustbild eines alten Mannes, der ci-nen Todtenkopf haltet, in Schwarzkunstgearbeitet. Das Gemâhld befindet fich indem Cabinet des Kônigs von Danemark.
D-etrich (Christian Wrlhelm Ernst) l.ult. nach zu sthen sind l. Die verschiedenenManicren eines C. Poussins, G. Lairesse
S. Rosa, Ostade, Rembrand's rmd an-drer vortreflicher Kupftretzer sind darinnczum Erstaunen genau nachgeahmt. Manfindet ein Verzeichnifi von diesen Blât-tern in den Nachrichten von Kunstlsrn, rc.
T. 1. P. 128. — Suppl. i. l. «lt. nach Melstsen l. Seine Schwester Dîahel Rosina, ge-bohren 1729. ward m Copierung von Ge-mâhlden grosse-- Kunstler beruhint. Sicheyrathete den Mahler C. W. Boehme undlebte m Berlin 1768. —
Dtetrichs (Friedrich Wilhelm) Kriegs-Rath und erfter Director der koniglichenGebâuden , lernte bey M. H. Boehm. Erhaute in den Jahren und 1736. dre
bohnrr-