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Werken in dem Vatican genemmen stnd.Die-sr Sammlung ist in vier Theile abgetheilt,welche zusammen 144. Blátter ausmachen,von welchen auch 10. nach G. Rein sind.Da sie durch den Flor gezeichnet sind, sosollten sie ziemlich genau seyn kônncn;allein sie siud sehr schlccht radirt. Fi-danza machte blotz den ersien Theil; dieandern drey Theile dieses Werks sind vonjungen Leuthen verfertigt. Ebcn dieser Fi-danza Hat einige histortsche Vorstellungennach Raphaël,, Han. Carraccio rc. und Ar-chitectur - Stûcke nach Pannini radirt. Ba-san.
Fiedler (Ioh. Christian) Suvpl. 1. l. 2.nach 176?. l Die Kupferstecher G. I. Hayd,B. Vogel, I. F.Schmidt, rc. haben nachjhin gcarbeitet.
Fierelano. Siehe den Artickel AbrahamEenoel, seines Schûlers.
Fiesca (S. Thomasa) eine Dominicaner-Nonnc, Verwandte undSchâlcrin der H.Ca-tharina von Genua schrieb einige mystischeAbhandlungen. Sie starb i;; 4 . im 87.Jahre ihres Altérs in dem Kloster S. S.Jacob und Philipp, in welchem sie Prio-rin «var. Man zeiget in dem Kloster S.Silvester zu Pisa schvne Stickarbeit von ih-rcr Hand, und in obbemeltem Kloster ©.Jacob, rc. einige Gemâhlde. Finauer Ver-zeichnisi gelehrter Frauenzimmer; verglichenmit der neuen Ausgabe des Soprani T. r.p. 2s. Anm. b.
Fiesole, der Beyname. Suppl. i. l. r.nach N?ino l. und Vincenz Rotzi.
Figinc» ( Ambrosius ) t. penult. anstatt
Cebte-i<;?o. l. Er starb 1608. R. Sa-
deler Hat nach ihm, einen Leichnahm Christiauf dem Schoosse seiner Mutter, in Kupferacbracht.
Fi andre. Siehe Philander.
Filarere (Anton) l. 7. nach zubrachtenl. Dieses Werk ist sehr schlecht und bar-barisch, in Verglcichung mit den Porteuder S. Johannes Kirche zu Florenz, obsolche gleich vor iencr, von Lorcuz Ghiberti,gemacht worden. Eine alle Handschriftschreibet die Arbeit des Filareti und ftiuesGehilfen dem Anton Averolino zu.
Fillpart. Siehe Flipart.
Filrpepi (Alexandre) Duppl. i. s. ult^nach Lob!. Eine Anbetung der Weisen vondiesem Meistcr, die in dem Grosiherzdgli-chen Pallaste aufbehallen wird, nahert sichder Manier des A. Mantegna. DieEn-gel in diesem Gemâhlde gleichen der erstenManier Raphaels sehr viel — Lex. l. 9. nachbegraben l. Er untcrnahm eine Ausgabevon Dantes Holle, die 1481. zu Florenz infol. gedruckt wûrde ; sie ist aber unvollkom-mcn, inbcm er nur einen Theil von denenFigurcn, mit welchen er sie zu zierenvvr-hatte, in Kîivfcr stach; die ûdrigen Stcl-len welche sûr Figure,, bestimmt waren, fin-det man in dem Werke weiy gelasse,,. ErHat auch um 1460. seine Prophcten undSybillen mit seinem Zcichen, wclches einjusammcngebundenes A. und B. ist, hcr-ausgegeben. Diese Blátter Hat man also-bald in Deutschlaud copirt; sie sind aber soschlecht gerachcn, dasi man daraus schlies-stn kann, die Deutsche» seyen nicht die Er-finder des Kupferstechens, wie sie behaup-te» wollen. Dieses ist Basans Urtbeil.Allein diesi ist kein bândiger Schlusi, zu Ent-scheidung diefts Streits ; denn es ist nichtsausserordentliches, dast Nachfolger in kur.zer Zeit die Erfinder ûbertreffcn. S. denArtickel Finiguerra.
FtUoeutl (Gilbert) ein Kupferstecher vonAbbeville,ardeitete gegen das Ende des XV ll.Jahrhunderts nach le Brun, Simpol, Ri-gaud, rc. Sein Sohn Peter, radirte ver-schiedene Blátter der Contes de la Fontai-ne nach Paters Zeichnungen. Dieser letztrearbeitcte auct) nach Wouwcrmans, rc. Basan.
Finelli ( Julian ) l. anstatt Lapellel. Schatz-Capclle — í. 9. Jndessen haltendoch einige Schriftsteller seine Arbeit sûrsehr mittelmásiig,
Finiguerra (Maso) l. 6 . nach Rupfer.ftecheno ;u l. Man kann auch hieruberdie 48. Anmerkung des Marquis d'Argensin seinem Examen critique p. )) 9 . zu Ra-the ziehen.
Flore (Franz und Jacobel) Siehe Flore.
Florentins (Ioh. Franciscus) p. 68 ).anstatt Ao. 144°. l. ist durch ein Blatt,
welches