ÍO* Hu.
fort durch wiederhohlte Proben zur Voll-kommenheit, und vermifchte diese Steinemit Farde», wordurch er alle Gattungendes kostbarsten Marmors sehr genau nach-juahmen wutzte. Aus denselben verfertigtedieser sinnretche Kûnstler Sàulen, Leuch-1er, und allerhand, auf etnett fchwarjenStein, eingelegte Landschaften, Blumen,Figuren, rc. Er lebte noch 1767. V.Fanti. p. 127.
Huisum. Siehe Huysum.
Hulle (Anshelm) ein Mahler; verfertigtedie Portraite der Gesandten und Bevoll-máchtigten, wclche dem Friedensschlutz zuMunster und Osnabrûgg beygewohnt; stewurden um 1650. mit ihren WappcnundDevifen von den geschicktesten Kupferste-chern auf i;i. Bláttern hermisgegeben.
Hulot Suppl. r. l. r. anstatt verser,,tigte. l. Er arbeitete z» Berlin, allwo ertinter andern die vier Statuen und einigegrosse Tropheen am Zeughause gemacht.Der berûhmte Baumeister Bodt nahm ihnmit stch nach Wefel, allwo er an dem scho-nen Berlinerthore arbeitete. Nach feiner Zu-rûckkunft verfertigte er — l. ult. anstattEnvirons, rc. l. Nachrichten von Kûnst-lern, rc. T. r. p. ;6.
Hulo (Johann) Siehe Hilts.
Hulst (Peter van der) Suppl. 1. l. ult.nach Reisbeschreidung l. Dicfer ist viel-leicht derienige, der den Beynamen Oly-vetak fàhrt, und von Houbraken T. 2. p.)t4. No. 6;. anqezogen wird.
Humbelot (Jacob) ein mittelmàtziqerKupferstecher zn Paris um 1760. Er arbei-tete nach Mignard, le Brun, L. de laHire, du Chesne, S. Gribelin, rc. ManHat auch Kupferstiche von einem DidierHumbelot. Basan,
Hunckeler (HansGeorg) cines BauernSohn von Altishofen in dem Canton Lu-cern, gieng unter die pábstliche Leibwachegen Rom, wo er feinem Hang zur Kunstfolgte, und dem zufolge stch auf das Hi-storienmahlen auf nasse» Kalck legte. Nacheinem langen Aufenthalt in Italien kamer in sein Vaterland zuràck. Er ziertedie Brûcken in Lucern mit Gcmáhlden,
Hu.
«nier îvelchen ein Diogenes im Fass gefchâtztwird. Ein Gemàhld auf nassen Kalk utder dasigen Barfàsserkirche wird fur seinMeisterstuck gehalten. Er starb in dieserStadt um 1740. im?8. Jahre seines Al-térs. , Fàetzli T. p. 59.
Hûbsche rNàrtkn. Siehe M. Schoen.
Huquier, Vater und eobtt, franzostscheKupferetzer, von welchen man Blátter nachGillot, Wateau, Boucher, rc. Hat. Sielebten um 17^0. Basan.
Huret (Franz) p. 6-0. l. 2. nach 1640.l. Man Hat von einem Schriftstellcr diescsRamens : Optique 6e Portraiture & Pein-ture j die 1675. ;n Paris in Folio mitKuprerstichen herauskam.
Huret (Gregorius) l. io. nach copirtenl. Seine Jdeen waren fruchtbar, neu undwohl ausgedrûckt: Seine Schrasirringenfind mit vielcm Verstande nach Erfvrder-nisi der Gegenstànde bald ungleich, baldkur;, bald flach, bald lang, bald rund.Sein Grabstichel gab ihnen die Kraft,Lieblichkeit, Glanz, Mattigkeit, welchezuVervollkommnung des Ganzen nôthig >va-ren— l. ult. anstatt le Comte rc. l. Dan-drê Bardon. T. 2. p. 204.
Hutin (Carl) l. ult. nach Dresden l.Er Hat einise Blátter nach den Gemáhl-den der Graf-Bráhlifchen Gallerie geetzt.Als der Kricg alle Kànstler aus Sachscnverjagte, begab stch P. Hutin zu demGra-fen von Calenberg in seine Hcrrfchaft Mussca in Ober-Lausnitz, wo er 1765. gestor-ben ist.
Huysmann (CorneliuS)l. ult. nach 1727.l. P. «schàtz Hat zwey Landschaften nachihm radirt.
Huysum (Johann) l. penult. nach 174».l. M. Elgersma Hat eine Landschaft nachJoh. Huysum radirt.
Hyle (F.) ein englándifcher Schwart-kunststecher; arbeitete nach G. Kneller undverschiedeney andern Meistern. Basan.
I.
Jackson (Joh. Baptist) p. 69». l. ult.nach herausgad l. Man findet aber in
diefen