Band 
[Band 2]
Seite
543
JPEG-Download
 

So.

Ss.

l. Obwol er weit miter seinen Lehrmeister zusetzen ist, und seine Fàrbung zuweilen in dasZiegelrothe fállt, sa ist er doch der, welchersich am meisten an seine Manier gehaltenHat. Hagedorn. p. 106.

Solimena ( Franz ) p. 709. s. 2. nachFariat l. Sedelmayr, Monaco , Wagner —

Solis (VirgiliuS) l. penull., nach Testa-ments l. das Leben grosser Fûrsten, Fur-siiiinen, rmd Kriegsodersten unter verschie-dencn Sinnbildern von Thicren ans r; 2.Bláttern, u. die Prospecte antiker Gebáudennach des volicho Zeichnungen. Er Hat anchnach Raphaël, L.van Leyde, Aldegrever rc.gearbeitet.

Solsernus ( D. ) ein sehr geschikter Mu-sivarbeiter um 1207; von welcl)em ma» inder Hanptkirche zu Spoleto die Figure» desHeilandes, der H. H. Maria und Iohannesstehet. Blainville. T. 2. p. zaâ.

Somer ( Paul va» ) ei» hollândischerKupferstecher, lebte in dem XVII. Jahr,hundert. Man Hat von ihm rabirte histori-fá)C Blátter nach S. Bourdon, Poutzin, rc.und vicie in vchwarzkunst gearbeitete Por--'traite. Basan. J. Smith, R. Dupuis, rc.haben BildnissenachI. Somer einem, ver-muthlich, hollándischen Mahler, in Kupfergebracht. Nach Christ p. 281. und 177.findet man auch «schwarzkunststûke von ei-nem Kunstler dièses Ramens.

Gompel ( Peter van) ein geschikterKupferstecher von Antwerpen, florirte umdie Milte des XVII. Jahrhunderts. Erlernte bey Peter Svutmann und arbeitetebeynahe in seiner Manier nach Rubens,Vandyk, rc. Basa».

Son (Georgvan) l. z —7. anstatt Er

hatte-war l. Sein Sohn Johann,

gebohren zu Antwerpen 1661. ; wàhltedie gleiche Art Mahlerey und ûbertraf sei-nen Vater. Die Natur war seine Fiihrerin,nach welcher er immer studierte. Er pflegtein seinen grossen Gemâhlden ( die an ver,schirdene Hvfe in Eurova begierig aufgesuchtwurden) Blumen, Fruchte, turkische Tape-ten, Furhánge von Gold und Silberstàken,aniubringe». Die verschiedene Wirkungen

m

' derselben machen ein Ganzes und eineHarmonie aus,, welche den Glanz seinerBlumen mid Fruchte noch mehr erheben.Seine grosse und kleine Composttionen stndwohl àberlegt; er vcrstuad die Théorie unddieAuslibung seiner Kunst vollkommen.SeinPinsel ist ftst und leicht; seine Blumennatûrlich, abwechselnd und dimne. Nie-mand Hat ihn in Trauben uud Pferst-chen àbertroffen: Man stehet in den lezterndas pstaumigte und die natûrliche Farbe,welche das Aug táuschet: Seine Traubenfind durchfichtig, man glaubet die Kernedurch die Haut zu sehen. Dieser Mahlerarbeitete zu London und starb daselbst — Uult. nach Descamps rc. l. und T. 4. v. 42.

Son (de) ein Zcichner und Kupferste-cher im XVIl. Jahrhnndert. Er arbeitetenach seinen eigenen Erstndungen und nachCaltotrc. Basan.

Soprani ( Raphaël ) l. penult. nach be-graben l. I. N. Cavaiia Hat das Leben diè-ses Mahlers beschrieben, welches in obbecmeldtem Bûche hinten angehâugt ist.

Sordillo de pereda ein Beyname deSAlonso del'Arco.

Sorello (Michael) ein Kupferstecher;«Rom um 17 ça. Man Hat unter andernvon ihm acht Blátter von verschiedenenGrdssen, welche die Tapezereyen des vábst-îichen Pallastes in dem Vatican vvrstelle» ;die Erstndungen stnd von Raphaël und diemciste Zeichnungen von C. Maratti. Nach,richten von Kunstler». T. 2. p. jço,

Sori ( Peter ) Siche Sorri.

Gornique (DominicuS) ci» geschikterKupferstecher, gebohren zu Paris 1707;lernte bey Cari Simoneau. Er arbeitetenach L. Giordano, D. Teniers, rc. ManHat auch von ihm eine Menge artiger Vig-«elten. Dieser Kunstler starb 1756. Basan.

G^'sten ( Theodor van ) Siehe den Ar-tikel F. W. Tamm, seines Schûlers.

Nach Soubeyran l. (Peter ) p.709. l4.anstatt elmge Stà von den l die —l. 7- anstatt brachte l. zu bringen vorhatte;aber dièses Vornehmen hatte keiueu Fort-gang. Soubeyran radirtc die meiste Blát-

B d r ter