Schnhe breit. DieseS Werk ist wcgen derverstândigen Anlage und der Festigkeit desGewblbes schr geschâtzt. Frankfurter Ge.lehrte Anzeigen >77;. p. 129.
Diepraam ( Abraham ) l. 4. nach nach.ahmre l. Sein unordentlichcs Leben zogihin ein so starkes zilteru der Hânde zu,datz er nicht mehr im Stande war guteArbeit zu mâche»/ daher er gegen daS E»deseines Lebens grosscn Mangel leiden mus.le , nngeachtet er in, der Jugend ein grossesVermôgen erworben halte.
Diesbeck; Siehe Mensaert, Suppl,,;.
Diest (Avrian van) aus Haag gedur»tig; mahlte Landfchaften und zahme Heer.den. Er brachte die meiste Zeit seines Le.bens in England zu, und dcr er von seinenrVater, einem gefchickten Seemahler, gutenUnterricht genossen halte, so kam er nachund nach in einen betrâchtlichen Crédit.Sein Tefchmack an Landfchaften bildete sichnach seinem eignen Gestândnitz am meiste»/durch die Zeichnung der angenehmen Aus.sichlen i» den westlìchen Theilen Englandsund lângst der Kûstr. In seine» besitenGeinâhlden findet man ein hellcs und durch.fichliges Colorit und in den Fehrnungeneine ganz eigne Anniuth. Seine Lûfte ba-den viel wahres und seine Wolken eine un.gemeine Leichtigkeit und durch das Ganzeherrschet eine angenehme Harmonie. Al.lein da er genôthigt war, fur niedrige Preifezu arbeitm, fo sind seine Werke von fehrungleichem Verdienste. Die fchlechte Be-schaffenheit seiner háuslichen Umstânde,dràckte sein Genie nieder, und da er genugzuthun hatte, seine Familie durch zubrin,gen 1 fo konnte er nicht fthr fur seine» Ruhmbeforgt ftyn. Wàre er in glûcklichern Um«stànden gewefen, so wàrde er fehr wahr.scheinlich in semer Kunst zu einem fehr ho»hen Grade der Vollkommenheil gelangetseyn. Oft sind die Figure» in seinrn Land-schaften von Adrian Coloni/ seinem Schwa.ger gemahlt Er starb 1704 im 4ystenJahre seines AlterS. Van Diest radtrteLandfchaften mit eincr groben Nadel , dieqber Mitfehrdrerster Hand ausgeftthrt sind.PtMngton.
Diest ( van ) mahlte verfchiedene Stûckedie oaS Leben Cliristi und dcr Maria vor.stellen / fur die Pfarrkirche Finistère zu Brus.sel, die aber mittelmâsiig ausgefâhrt sind.Voyage de Descamps.
Dieterling (Wendel) l. peuult. nachverteriigle l. EhemahlS waren viele Vor.derfeilhen an den Hàufern seiner Geburts.stadt von ihm mit Frefco. Gemàhlden ge.ziert. M. Greuther Hat nach seiner Zeich.nung eine Himmelfarlh Maria radirt.
Dietmar (Heinrich) Vuppl. 2. l. ult.nach Danemark/ l. Er ist vermuthlicheben der/ nach welchem Appelmann/ C.Rvmstett/ und I. Falk Bildnisse radirthaben. Siehe A. Wogtcr.
Dietrich ( Christian Wilhelm Ervst )Suppl. 1. l. ult. nach Meissm l. Er starbI 774 .J. G. Wille, A. Zingg, Daulle,Maloeuvre/ u. f. w. haben nach ihm radirt.
Digante ( Guillemin ) Siehe M- Ro«drigo. Suppl. 8.
Dtgerini ( Joh. Baptist ) ein Mablervon Bologne; lernte bey César Gennari.Er niahlte das Altarblatt der Kirche S.Chrrstina de Pietra / welchest die H. Drey.faltigkeit mit den H. H. Mârtyrer Luciaund Domitius vorstellt und in den Cellender Mouche in dem Kloster della Caritaviele halbe Figurcn von Heiligen. Felsinapittrice T. p. 177.
Dillenius ( ) ein Arzt und Professer
der Botanic zu Oxford uni 1750. rabirtefclbst einige Kupfertafeln zu seiner Abhand.lung von Mooseii/ weilen ber charackteriti.sche Unterfchied diefcr Pflanzen allzufeinist,als datz ihn das Aug eineS gemeinen Ku.pferstecherS batte erkcnnen kônnen. Eveíyn.
Dinglinger ( ) ein Frauenzimmer;
mahlte um 1770. in Miniatur/ worinnesie nach Oelgemàhiden kopirte. Sie lietzvon ihrer Arbeit in der Académie zu Dretz.den, bey ôffentlichen Anlâstn/ anssetzen.
Dint (Lippo) Siehe A- Ugolinv/Suppl ?.
Diotisalvi; ein Baumeister; arbeiteteum das Iahr n?o. zu Pisa. Monaldini.
Discrpoli ( Joh. Baptist ) I. peu ult-nach gefàllig war. l. Man siehet von
ihm.