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[Band 2]
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niglichen Gebâude verwaltete und eine grosseErsahrung in dem Bauwesen besatz.

Dordani. Siehc Dardant.

Dordr ( Marc. Anton ) ein Mahler vonBassano; lernte bey Jacob Appolonio, derihn in der Manier der berûhmten Bassa»nen uuterwies, die er aber mic von weitemnachzuahmen wutzte. ES. mangelte ihm ander Erflndung und an Stârke in dem Col»,rit. Die Symétrie in den Figure» ist zu»weilen fehlerhaft und da? Helldnnkel in set*nen Gruvpen ist schlechtlich beobachtet;glcichwohl verdienet er einige Achlung. Mansiehet von ihm vier grotzeGemàhlde in demCvore der Kirche S. FranciscuS, worinnedie Pess die i6;r. in dieser Stadt wûthete,die desweqen angcstellte Procetzion, diefeycr-liche Messe und das Freudenfest nach auf.gehôrter Plage, vorgestellt sind. Dordi starbÌ66}. im 6;sten Jahre seines Alters.Vcrci

p r;y.

Dorfmeister (Georg) ein BildhauerzuWien, wo er 1736. gebohren ist ; lerntebey I. Georg Leithner, Matthias Donnerund Balthasar Moll. DerFûrst vonLich.tenstem besitzet in seiner Bilder. Gallerie vonDorfmeister eine Gruppe von Alabaster, dieMinerva, Apoll und den Genius der Kûnstevorstellt. V- Fanti p. to8.

Dorigny ( Niclaus) Suppl. 2. l. 16.nach Lob l. Mein wann man dicse Kupser.stiche mit seiner andern Arbeit vergleicht,so wird man in bcyderley die gleiche Ma»nier, die doch nicht so leicht nachzuahmenist, wahrnehmen. Das hohe Alter des Ku»pserstechers, und die Art Mahlercy môgenetwas beygetragen habe», datz biese etwasrauher aûssehen alS seine andern Kupfer.stiche.

Dorigny ( ) ein franzosischerForm.

schneider, der in Helldnnkel arbcitete, wirdvon Pavillon T. i p. 400. angefl'ihrt.

Dorner ( Jacob ) zu Ehrenstátten, einemMark fl cken im Brisgau 1741. gebohren;lernte bey Franz Joseph Rbsch, kayserl. kô.niglichcr Homiahler zu Frcyburg, ber stchin der cncaustuchcn Mahlerey berûhmt ge-machl. Jacob und sein âlterer BraderJoseph, ein Bilbhaucr, hielten sich einige

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Zeit zu Venedig auf, kamen aber wicder inDeutschland zuràk und zierten die Kircheder Kreuzherrn zu Westerheim mit ihrer Ar.beit. Jacob gieng 176 e. gen Mûnchewwoer si.ch dnrch geschikte Kopirung guter nie.derlândischer Gcmáhlde so beliebt zu ma.chen wutzte, datz er zum churfûrstkichenHof.mahler, und einige Zeit hecnach, da er voneiner Reise in Niederlanden und in Frank-reich zurûkkam, zum Jnspector der chur.fûrstlichen Kunst. Gaflerie ernennt wurde.Seine Gemâhlde bestehen nebst obbemeld»ten Kopien in Cabinetstûcken von eigner Er.fi.ndnng und in Bildnissen. Fridoim, seinjûngster Bruder, geuost sechS Jahre langdessen Nnterrichts und studirte auf JacobsKostèn in der Akademie zu Wien. Kunstzei.tung 1772. p. 8y.

Dorsch (Christoph) l. 8. nach i7;o. l.Die desondernLcbensiimstândedi-csesKunst.lers werden vvn Keytzlern in seinem 9^stenBriefe crzchlet.

Dorso; so nennet der Uebersetzer desBlainville den Dosso von Ferrara und be.schuldigt das Kûnstler. Lexicon ciner Saum.ftligkeit, indem es diesen so berûhmtenMahler anzuzeigen vergessen. Auf dieseWeise kann das arme Lexicon mit der Zeitnoch vieler dcrgleichen Fehler bezûchligtwerden.

Doli oder Dotti (Franz) Suppl 1. l.rilt. nach Dominicuo l. Er baute auch dieKirche Madonna di S. Lucca.

Dotti ( Johann Baptist ) ein Mahler zuBologne; wird in der Felstna pittrice T.

p. 1 î 8- untec desLorenz PasinelliSchû.ler gezehit.

Douet ( ) ein Formschneider, von

welchcm man uuter andern ciiien in Hell-dunkel gearbeiteten Holzschnitt nach A. delSarto kennet, der die H. Maria mit demKindlein vorstellt. Papillon T. 1. p. 404.

Draveczky ( Gabriel ) ein hungarischerRitter und kayserlicherRitlmeister; mahlteBlumen, Pflanzen, Insecte», u. s. w. Erward 1771. zum Mitgllede der kayserlichenKunstler. Akademie zu Wien angenommen.

Drcchsel (Wolf) ein Formschneider zuNnrnberg. Man Hat untec andern von