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In bieser wird Herodias mit dem KopfcS. Johann des Tàuftrs vorqestellt, dem sirdie Zunge mik einer Nadel durchsticht (einEînfall, de» anch Solimena in einem set»ner Gemâhlde angebrachl) Auf dem einrertThûrstûgel obigen GemâhldS siehet man denH. Sébastian mitPfeilen durchschoffen, und«uf dem andern diesen sterbendcn Heiligen.Das Gemâhlv ist gut, ader burch Lange derZcil und durch Nachlàtzigkeil verdorben.Voyage de Dcscamps.
Ferretti (Anton ) ein Bildha'ier vonM yland; arbeitete znBrefcia, wo man inden Kirchen viele Bilder von ihm findel.Averoldo.
Ferretti ( Johann ) Snppl- i. l. ult. nachpallast l. Er blûhete um die Mille desXVill Jahrhunderts und mahlte mit sei-„em Landsinann Peter Anderlini auf fri.schen Ka!k den Saal und einjge Zimmerdes Pallastes Sansedoni zu Siena. Pecci.Dieser Mahler gleichet sehr dem nàchstfol.genden ) D. Ferretti.
Ferretti ( Johann Dominicus ) Suppl.2. t. 2. anstall um i?;o. l. lernte bey FranzChinsuri zuJmola, zuFiorenz beyThomasRedi und Sébastian Galeolti und zu Bo.logne bey Félix Torelli. Er mahlte inOel»und Wasserfarben, auch auf frifchen Kalk.Ferretti verfertigtè eine unbefchreiliche Men.ge A beit fur Kirchen und PaUàste in benStàdten Jmola, Florenz, Pifa, Livorno,Siena, Pistoja, Lncca, Volterra u. f. w.— l. ult nach Rupferstecher i. DieserKûnstler lebte »och 170s. „n 74sten Iahresein s Altérs Pazzi T. r. P. 1. p. 41.
Ferri ( Hieronymus ) ein Mahler zuBologne; lernte bev Franz Albani. Er ver.fertigte viele Gemâhlde sûr die Kirchen zuBologne, zu Cremona, u. f. >v. Ferri stard1670. Felstna pittrice T. ;. p. 25;.
Ferroni (Hieronymus) Suppl. 2 l. 1,anstatt ikallànisther í. Meylàndischer Ma h»!er und — > ult. nach Maratti rc. l. F.Zucchi. J. M. Francia rc. radirten Vildnissenach ihm.
Ferrucci (Andréas) Suppl. 1. l. 6.nach Er l. war sehr gefchikl in der Nach.ahmung nnd wutzle alle Arten von Bild»Lartkr.Arbeit z» kopieren —
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Ferrucci (Franz) ein Bildhauer vonFiesole, von welchem man blos Laubwerkund Blumengrhânge findet, daher manglauben mutz, er habe feinen Meitzel nie.mais an Figure» geûbt. Er war der ersteLehrmeister von Andréas Ferrucci nnd wirdosiers mit dem jûngern Franz Ferrucci ver»menget. Sérié rc. T. z. p.
Ferth ( I. A. de j ein Knpferstecher zuParis um I7?o. Man Hat von ihm einigeBlàtter nach van ben Bosch, Fontaine, ».s. w. Vafan.
Festarv ( Marin ) ein franzostfcher Kn.pser stecher; gieng um >76;. in England. N.Bidliothek schôner Wissenschaflen rc.T. 18.p. 246.
Feti (Dominicus ) i.. rg. nach iris-Schwarze l. Die Zeichmingen diefes Mei.sters sind von grotzem Gefchmarke und sehr
selten-l. 2. nach Schwester 1 . gti»
crina — l. 2z. nach auozrerle l. Sie ar.beiteleauch fur andere Klôster dieser Stadt.
Feure (Carl le) ein Goldfchmid zu Pa.ris, wird unter denjenige» Personen nam»hgft gemacht, die ein ungewôhnlich hohrsAller eereicht haben, indem er 102. Iahrlebte. Er starb 165,6.
Feure ( Johann Baptist) ein Mahlervon Valencienes; erhielt 1770. den erstenPrêts in der Zeichenschule ;» Paris. Inseincm Gemâhlde, welches das Opfer Noâvorsteiltr, bemerkte man eine grohe Leich.tigkeit, einen freyen Pinsel, einengutenTonin der Fàrbung und eine vcrstândige Aus.theilung von Licht und Schalten. Er haltein dem rorhergehenden Iahre den zweytenPreis erhalken. Mercure dr France 1771.Janvier p. 175.
Feure (Marc le) ein geschikter Gold.schmied von Tournay; verfertigte die mitgulem Geschmak angebrachte Zierathen unddie Basrelifs von Silber in dem Chore derpràchtigen Frauenkirche zu Courtray. ErHat auch die gut ins Aug fallende Architec»tur angegeben. Dieser Kûnstler blûhete umdie Mitte des XVill. Jahrhunderts. Voyagede Descamps.
Feure (Valentin le) l. z. nach Drufsêl!. Er begab stch gen Venedig, >vo er nach
Paul