ï 77°- Mortimers radirte einige Blátternach Gu^rciiio u. s. w. und V. Green harnach Mortimers in Schwarzkunst gearbei,tel. N. Bibliothek schôner Wiffenschaften rc.T. 14. p. 62.
Mosca ( Franz ) l. tiït. nach vasari rc.l. Ein andrer Franz Mosca, Mahler zuMantua,' mo man einige Gemahlde vonihm in den Kirchen findet, unler andern ei.nés, so Iulius Romanus anqefangcn halte,worinne Mosca im Ausarbeilen bieseSKunstlers Manier sehr geschikt nachahmte.Cadioli p. ic>8.
Moser ( Georg Mickel ) gebohren zuSchafhausen 1707. Lernte bey seinem Va»ter Michel nebst dem Kupferichmiedhanb.werk verschiedene Kunste, als Modellieren,Gictzen und Ciselieren, die aber der Vvhnnur im Kleinen àdte. Er arbeitele einigeZeit in Gens, >vo er mil einigen Goldar.beilern Bekaniitschaft machte nnd ihreWer.cke mit besserer Zeichnung nachjumachenversuchte, welches sowohl gelang, dafi ersichentschlvtz, sein bisheriaes Handwerk andiese Kunst zu vertauschen. Hierauf gienger 1726. gen London. Er arbeitele daselbstbey sieben Iahren bey dem beràhmten Golb.und Silberarbeiter Hayd und veranstaltetein dessen Behausung eine kleine Akademienach dem Leben zu zeichnen, die hernachAnlafi gab, dafi die jetzige kônigliche Mah-ler. Akademle varans entstund. Moser er-warb fich einen grofien Rnhm mit Uhren.gehâusen, Tabaksdosen u. s. w. von getrieb.ner nnd geschmelzter Arbeit; verferligleauch einige Stempel und die kônigliche Sie.gel. Er wutzle das Antike sehr geschiktnachznahmen; seine Werke find wohl colo.rirt, angenehm und gerstreich, aber derAuâdruk ifl etivas schwach. Seine TochterMaria, gebohren zu London 1744- war imBlumenmahlen sehr geschikt. IhreManierist breit und grotz; das Colorit ist sehr na-tnrlich und ungemein schàn: Die Gruppi.rung ihrer Blrimen sehr zeichnerisch undvoll Geschmack. Ieooch tavelt man in ih»ren Gemáhlden das Allzubunte nnd Zerstreu.te des Helldunkels. Diese Kunstlerin mahl,te auch unter ihres ValerS Anleitung jiem.
lîch gute historische Stûcke im antiken Styl.Fàtzli T. 4. v- 129. nnd i; 8 -
Mosman ( N. ) den Namen dieses Kûnff»lers findet man als Zeichner auf eincm sehrschànen Kupferstiche von N. Mogalli, derden Antinous vorstellt. Winckclmann Mo»numenti antichi T. 2. Tab. i«o.
Mosnier (Johann) Suppl. 1 l. 7.nach verwahrt l. Peter zeichnete nach N.Poutzins Gemáhlden vier historische Land»schaften, die S. Baudet radirte
Mouret ( ) von Moufii le vieux, funf
Meilen vonParis, gebohren 1708. mar ein be-rûhmter Baumeistcr. Er baute die HotelSvon Auvergne, Vertu und S. Simon ; manHat auch diesem geschikten Mann die Anle»gung ziveyer berûhmte» Manufacturen inben Gegenden von PariS zu verdanken; dieeinte ist die Fârberey zu S. Denis, erbauti?;6. in welcher man eine hdchst schâtzbareKenntnifi und Erfahrenheit, besonders inAnordnung der Oeftn, Magazinen, Werk-stâttcn, Waschhàuser, Walkmûhlen, Prés.scn, Wasserpompen u s. w. bemerket. Dieandere ist eine Bandfabrik a la Vilette, er.baut 1746. wo unter andernwichtigen Wer,ken der McchanismuS der Arbeitsstûhleneine besoudere Ausmerksamkeit der Kennervcrdicnet. Von dieses Kunstlers Erfindungist auch das Lusthaus des Marquis vonBeanfrcniont in der Gegend von Besançon,in dessen Park man eine Menqe von Canâ,le», Springbrunnen, Wasserfâllen u. s. w.findet. Man fieng 17^1. an, nach seinenZcichnungen das Hôtel - Dieu zu Madrid,nahe bey Retiro, zu bauen: Ein Gebâud,welcheê in Anfthnng der Grèfie und Prachtallcs nbertrift, was man in dieser Art se»hen kann. Blondel Architecture francvise T.
i. p. 2^7.
Moustier ( Niclaus du ) l. ult. nach1669. l. Gottfried wird unter die Form»schneider gezàhlt. ,
Moyne; siehe Moine.
Mozant (Iulius) ein Bildhauer, vonwelchem nian in der Bibliothek des Her,zôqs von Parma eine Spiegelrahme vonMarmor zeiget, die mit Genìen und Bln.men geziert ist. Es soll vielleicht der
Iulian