Band 
Dritter Theil.
Seite
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LZ§ Auszug der Zistsrie alter Zeiten

an Volk, als an Lebensmitteln; welche ih-nen theils aus Aegppten, theils ans Grie-chenland zngefchlkr ward. Eine so mächti-ge Hülse, (und die noch dazu zu so rechterZeit ankam) blies den Belagerten frischenMuth eiln daß sie sich entschlossen, sich bisauf den letzten Blutstropfen zu vertheidigen.Da sie nun aliv aufgemuntert worden, sothaten sie iu der folgenden Nacht, (ohuge-sähr um die Mitte derselben) einen Ausfallaus der Stadt, und ftttteu die Maschinender Belagerer in Brand. Demetrius,(welcher in Sorgen stand, es möchten die-selben sämtlich von dem Feuer ergriffen wer-den) ließ solche, so geschwind als möglich,zuritt ziehet».

Nachdem dieser Prinz feine Maschinenwiederum in brauchbaren Stand setzen lassen,so ließ er solche insgesamt gegen die Stadtanritten. Als hierauf alles nöthige ange-ordnet war, so ließ er durch alle TrompeterLerm blasen, und von allen Seiten her, so-wol zu Wasser als zu Lande, den Platz be-stürmen. Dieser zweyte Sturm gieng pichtbesser als der erste von Statten, und De-metrius litte so gar einen ansehnlichen Ver-lust dabey; welcher, (weit gMlt, daß erseinen Eifer erkaltete) denselben nur vermeh-rte. Er wandte allen Fleiß an, um sich inStand zu setzen, einen dritten Sturm zuwagen,als man ihm Briefe von seinem Vater,hem Antigonus überbrachte, darinn er ihmdie Ngchrjcht ertheilte, er möchte alles mögliche

anwen-