Band 
I. Theil.
Seite
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10 von der Erfahrung.

unnüz. Ich verstehe i» diesem ganzen Werkedurch Pöbel (le vulgaire) diejenigen Menschendie unbekümmert um das was man in allen Zeitengrosses und wahres gesagt hat, und selbst unfä-hig das grosse und das wahre einzusehen, alleswas über den gemeinsten Gesichtskreis heraus istfalsch sehen , und doch darmit ein sehr grossesGeräusche machen. Dieser Pöbel nun hält dieblinde Uebung für die Grundfeste der menschli-chen Erkenntnis; und folglich für Verstand.

Er baut die Auferziehung der Kinder aufdiese Grundfeste. Der wohlhergebrachten Uebungzufolge soll der Lehrer allein bemühet seyn anstatden Verstand feines Lehrlings zu öfnen fein Ge-dächtnis zu füllen , anstat ihm die Augen aufalles was ihn umgicbet zu richten, ihm abgezo-gene Begriffe von Dingen beyzubringen, die bey-de nicht begreifen. Rousseau sagt man fülle dieKöpfe der Kinder mit dem Kenntnis das ammeisten sichtbar ist und sich am leichtesten aus-kramen läßt; das Kind lege diese Waare aus,wenn es um die Untersuchung feiner Fähigkeiten

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