Band 
I. Theil.
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n. Buch. Capitel' -9

er sagte dennoch in den schönsten Zeiten der Grie-chen diesen Zeiten gemäß, der Arzt müsse wissenwas man vor ihm gewußt hat, wenn er nicht sichselbst und andere bctriegen wolle. Obschon Hip-pocrates der Stifter der Arzneykunst nicht gewe-sen ist > so ward er doch durch die Ausübung die-ser Grundsäze und die Kraft des Lichtes seinerZeiten ihr Vater, indem er die Philosophie derArzneykunst und die Arzncykunst der Philosophienuzlich gemacht, und durch seine Thaten seinenAusspruch erwiesen, daß ein philosophischer Arztden Göttern ähnlich sey. Mit diesen lichtvollenGrundsäzen und der angebornen Grösse seinesGeistes brachte es Hippocrates so weit, daß erder erste wahre und grosse Arzt ward , weil ermit der Erfahrung die Gelehrsamkeit und mitdieser eine behutsame, abgebrochene und aus demMark der Dinge stammende Weisheit verband.

Durch die Gelehrsamkeit ward also die Arzney-kunst unter dem Griechischen Himmel gebildet,und darum behielt diese Kunst auch ihre erste ro-he Gestalt, wo die Schriften der Griechen nichtG r hin«