l-8 von der Erfahrung.
ihre Vorurthcile sehen ; darum ließ der KaystrHadrianus auf seinen Leichenstein sezcn, dieMenge der Aerzte hat den Kayfec geködet.
II. Cap.
Von den Hindernissen des Beobachtungs-geistes.
Atuch der feinste Beobachtungsgeist kann viel-faltig begrenzet, verwirrt, berüket , ge-schwächt und erstikt werden. Wer wohl beob-achten will, muß mit uneingenommenem undgelassenem Gemüthe beobachten.
Unser Geist soll von allen Vorurtheilen undunnöthigen Leidenschaften gereinigt seyn, wenner die Stellung annehmen will, aus welcher mandie Wahrheit sieht. Er muß uneigennüzig, un-gehindert und ungestört der Wahrheit entgegengehen, er muß nichts suchen und nichts liebenals sie; aber er muß auch durch andre nicht ge-hindert