III. Buch. z- Capitel. 2;;
Pope sagt alles was sehr vernünftig ist, mußin allen Zeiten vernünftig gewesen seyn, undwas wir Gelehrsamkeit nennen , ist mehr nichtsals die Kenntnis von dem was unsere Vorgän-ger für vernünftig hielten. Daher können diejeni-gen , welche sagen , unsere Gedanken gehöre,»nicht uns weil sie den Gedanken der Alten ähn.lich sind, eben so wohl sagen unsere Angesichtergehören nicht uns weil sie den Angesichtcru un-serer Väter ähnlich sind. Auch ist es sehr un-vernünftig von uns zu fodern daß wir gelehrtseyen, und dennoch sich zu entrüsten daß wir essind.
Demohngcachtet können wir Dinge sehen,die sich den Augen unserer Vorgänger und unse-rer Lehrer nicht darboten. Wir können Entde-kungcn machen an die sie nicht gedacht, unddurch diese Vermehrung unserer Erkenntnis aufnetie Verbindungen und hellere Schlüsse fallen.Folglich kann in vielen Gesichtspunctcn Hippo-crates weit unter einem Boerhaave, so wie Sy-denham in viele» Fällen , weit unter einem vanP; Swie-