Band 
I. Theil.
Seite
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r;6 von der Erfahrung.

zu finden uns von dem sichtbaren entfernen. Hip-pocratcs sagt, ich lobe die Vernnnftschlüsse diebey den Wirkungen anfangen, und ihre Folge-re aus den Erscheinungen ziehen.

Die Zufälle sind diese Erscheinungen. Aufdiese isi unsere erste Aufmerksamkeit gerichtet,und sie bleibt nicht »»vergolten, wenn man dieZufälle sorgfältig prüft und scharfsinnig unter-scheidet, eh man aus denselben auf die Krankheitschließt. Man merket vorerst auf die in demKörper vorgegangene Veränderung, insofern sievon selbst in die Sinne fällt, und ohne sich umihre Ursache zu bekümmern. Diejenigen sehenschon auf die Ursache, welche durch Zufall jedeWirkung der Krankheit verstehen. Aber nicht je-der Zufall ist eine Wirkung der Krankheit, son-dern überhaupt jede cinzele von dem gesundenZustand verschiedene und in die Sinne fallendeVeränderung in dem Körper.

Man unterscheidet die Zufälle überhaupt inwesentliche und ausferwefentliche. Die wesentli-chen find diejenige»,, welche den meisten Antheil