Band 
I. Theil.
Seite
258
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-46 von der Erfahrung.

«nd aufferwescntlichen in denselben führt uns ausdie Kenntnis ihrer Aehnljchkeitcn und Unähnlich-keiten, die Kenntnis cinzcler Zufälle aufdie Kennt-nis der zulammengcscztcn, die Kenntnis einfacherKrankheiten auf die Kenntnis der zusammengesez-ten. Aus dem Begriffe vieler ejnzeler Krankhei-ten entstehet allmählig der Begrif ihrer verschiede-nen Abhänglichkeitcn , und ihrer Beziehungen aufderselben ganzes System. Diese Begriffe machenden historischen Theil der Lehre von den Krank-heiten aus « der ganz auf der Beobachtung derverschiedenen Zusammentretungder Zufälle , ihresVerlaufes und ihres Ausgangs zum Leben oderzum Tod ruht.

Hippocrates hat sich um diesen Theil zum Er-staunen verdient gemacht. Er hat scharfsinnigbemerkt, daß nicht alle Krankheiten in jedem Al-ter sich äussern, sondern daß viele einem bestimm-ten Alter eigen sind; daß einige nur hin und wie-der einige Menschen überfallen, andere zu gewißsen Zeiten ein ganzes Volk; daß jene immer wie-derkommen < und diese oft sehr lange ausbleiben,

und