Band 
I. Theil.
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m. Buch. 4. Capitel. ;i;

«s Leute giebt/ die zum tadeln und lügen frech,die Wahrheit anzunehmen unfähig sind, wenn siesich auch in dem offenbarsten Lichte überwiefensehen.

Der zweite nicht weniger merkwürdige Fall,welcher die zuweilen sich eräugnende Unmöglich-keit das gegenwärtige in den Krankheiten zu er-kennen , und das künftige vorherzufagen beweist,ist in der von dem Boerhaave herausgegebenenzwotcn Geschichte einer grimmigen Krankheit, mitder gleichen «Stärke und Wahrheit beschrieben.

Der Mar-graf Guido von Samt Auban warein starker, hurtiger, schöner und aufgewekterHerr, der sehr oft ritt, jagte, tanzte, und nie-mals müde ward. Im Trinken hielt er sich un-gemein mäßig; Speisen genoß er ohne Wahl,am meisten aber liebte er fettes Fleisch unb fri-sche Butter. Nach dem zweiten Jahre seines Al-ters hatte er eine kleine Verknüpfung gehabt, dieaber bald verschwand, so wie ein aufgedunsenesWesen in seinem Bauche im fünfte». In sei-nem sechzehnte» Jahre hatte er ein hizigeö Fie-ber,