III. Such. 4. Capitel. ;i?
gend eines von den Uebeln erscheine, die auf dieHeilung des Goldaderflusses folgen, damit mandemselben -auf das geschwindeste entgegenstehe.Boerhaave rieth dieses nicht nur weil nach derAnleitung des Hippoeratcs alle nachfolgende Aerz-te die Warnung hinterlassen, daß von der Hei-lung des Golbadcrflusses oft wunderbare und nochweit gefährlichere Uebel entstehen; sondern haupt-sächlich darmm, weil der Vater des Herrn vonSamt Aub.an ehmals an der gleichen Geschwulstder Goldad>ern krank, und daher zu seinem Dien-ste bey der Reiterey unfähig, diefe Geschwulstdurch brenuen und schneiden vertilgen lassen, einganzes Jahr darauf sich zimlich wohl befunden,aber nachher zween Monate hindurch mit einerSchwerigke-ft des Athems behaftet, in ein ent-sezliches Bflutbrechen von zehen Tagen verfiel,und starb. Allein die wachsamste Sorgfalt ent-dekte in diefer langen Zeit nicht das gering,sie, aus welchem man die kleinste Hindernisin irgend einer Verrichtung des Körpers hätteschlicssen können.
Haupt-