Band 
I. Theil.
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IN. Buch. 4. Capitel. ;i-

gar war es kaum möglich jemand zu finden,der in Absicht auf die Leichtigkeit im Athemholenund die Stärke der Brust mit dem Herrn vonSamt Auban in einen Wettstreit sich hätte ein»lassen dürfen.

So war diefer Herr von feiner ersten Jugendan beschaffen, so war er anderthalb Jahre be-schaffen nachdem er von seinem fürchterlichenUebel an den Goldadern befreyet worden. Boer-haave hatte diese Erzählung der eigentlichen Gc.schichte der Krankheit darum vorgesezet, damitjeder scharfsinnige Arzt bey sich selbst vorerst über-lege , was denn für ein Uebel in einem solchenKörper entstehen könnte, und vor andern erfol-gen solle? Er glaubte auch feinem weitumherfe-henden Geiste gemäß, daß in jeder Geschichte vondieser Art die natürliche Beschaffenheit des Kör-pers, die vorhergegangenen Krankheiten, die Le-bensart und die gemachten Euren gründlich müs-sen erzählet werden, eh man zu ber Geschichteder Krankheit schreitet, an welcher der Menschgestorben ist. Diese Sorgfalt des Boerhaave

wurde