Band 
I. Theil.
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m. Buch. 4. Capitel.

jenes Geschwür in den Lungen zu vermuthen,weil er bemerket hatte, daß oft auf die grossenBangigkeiten ein diker Schleim ausgeworfen wur-de. Boerhaavc konnte diese Meinung nicht an.nehmen, weil die einzigen sehr ungleichen unddringenden Zufälle ausgenommen, alles übrige indem Kranken unverlezet blieb. Um seine eigeneMeinung von dieser wunderbaren Krankheit an-gefragt, antwortete Boerhaavc nach einer langenund tiefem Ueberlegung, er wisse zwar nicht waser mit Wahrheit von der innern Beschaffenheitdieser höchst seltenen und von ihm noch nie gese-henen Krankheit halten könne; übrigens glaubeer, alle und jede Zufälle lehren, daß die zu derErweiterung der Brust bestimmten Werkzeugediejenige Zusammenziehung nicht vertragen, ver-mittelst welcher jeder Muskel wirkt, und daß diezu erweiternden Theile der Brust bey dem Ein.athmen dieser EklMtMW widerstehen, daherdenn in beyden dieser greuliche Schmerz, da-her diese grosse Hinderung des Athems und Furchtder Erstikung komme. Da dieses Urtheil in soX » weit