IN. Buch. 4- Capitel.
Ein höchst beschwerlicher und den KrankenTag lind Nacht erschütternder Husten folgte hier-auf , bey dem doch nur durch die äusserste Ge-walt ein zäher Schleim ausgeworfen ward. Die-ser Husten wurde weder durch Oehle, noch durchablösende Mittel erleichtert , der Mohnsaft schiendenselben etwas zu besänftigen, aber gleich dar-auf ward er noch weit heftiger. Ja oft entstundbey dem Kumten das fchrekliche Gefühl der ge-genwärtigen Erstikung, von dem er nun fast ge-tödct, unter der äussersten Bestrebung Luft zufinden, mit zurückgezogenem Naken und erhobe-ner Brust, den Athem so gewaltsam / mit einemso entfezenden, si> scheußlichen Klänge der hcifernKehle endlich an sich zog, daß mau das äusserstunangenehme, Mark und Bein zerschneidendeGeschrey des Rohrdommels zu hören vermeinte.Den Augenblik darauf war das Athemholen un-gemein erleichtert, doch so daß der Kranke bis inden Tod, auch in der besten Zeit keinen Augen»blik, weder aufdem Ricken, noch feitwerts, nochVorwerks liegen konnte; denn bey der geringstenT; Beu-