III. Buch. 5. Capitel. ;;i
Weist wie ein Puls auf den andern folgt. DerPuls schlägt in dem natürlichen Zustande über-haupt gleich. Man befindt sich desto besser, wiemHr er bey dieser Gleichheit bleibt, wenn dieübrigen guten Eigenschaften des Pulses ebenfallsvorhanden sind. Wie mehr der Puls sich vondieser Gleichheit entfernt, desto gewisser kann manauf etwas fehlerhaftes in dem Körper fchliessen.Diese Gleichheit ist verloren, wenn die Ueberein-stimmung der Ursachen gehemmt ist, die zu demUmlaufe d-es Blutes in dem natürlichen Zustandemitwirken. Ueberhaupt ist der Puls um so mehrschlimm, wie mehr er ungleich und dabey ge-schwind ist.
Es giebt, wenn man nicht allzuspizsindig seynwill, drey Gattungen von Ungleichheit des Pulses.Die erste ist das Ausbleiben eines Schlages in dergewohnten Ordnung, die zweite die Verdopplungeinzelcr Schläge; die dritte die aufsteigende Ver-stärkung einiger nacheinander folgender Schläge.
Das Ausbleiben eines Schlages wird auseinem Mangel des Blutes in der grossen Puls-ader,