Band 
I. Theil.
Seite
368
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der Erfahrung.

zu erhaltenden Auswurf erfolgte, wurde auch derPuls richtiger. Wenn die Krankheit vorbey war,blieb keine andere Unrichtigkeit übrig als sehr sel-ten eine Jntermißion , und in der Zwischenzeitdieser Krankheiten genoß sie eine gänzliche Gesund-heit. Die Lehren aller Aerzte von dem Pulse hät-ten mich in diesem Falle der äussersten Gefahrversichert, wenn ich nicht mehr auf die besondereLeibesbeschaffenheit der kranken Person, als aufdiese Lehren würde gesehen haben.

Endlich habe ich auch zu oft wiederholten ma-len eine Ungleichheit des Pulses in Ansehung sei-ner Geschwindigkeit und seiner Stärke in verschie-denen Theilen des Körpers gesehen. Eine sonstzimlich feurige und dieses Standes der Enthaltungüberdrüßige Witwe, von neun und dreißig Jah-ren , hatte seit vielen Jahren heftige Gliederschmer-zen , und besonders von dem rechten Schenkel bisan den Fuß eine Empfindung von Kälte, die auchdurch die heisse Quelle in Baden nicht konnte ge,hoben werden, und die ich erst nach der Zeit mitBlasenpflastern geheilt. Ich zählte in vielen Wo-chen