Band 
I. Theil.
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m. Luch. 6. Capitel. ;6r

Hm sey, sondern eine grössere Menge der einge-holten und ausgcatkmctem Luft. Die Aerzite kom-men daher mit dem Bo>erhaave übcrein, daß beyeinem solchen Athen die Bewegungen der Brust,des Zwerchfells, der Bauchmuskel, der Lungenund des Blutes frey, und die Kräfte gut seyn.Darum zeigt und verkündigt auch ein grosser Athemin Krankheiten nichts böses.

Der Ath»cm ist klein, wenn auf einmal wenigLuft geholct und wieder ausgeathmet wird, ob»schon die Brust d.abcy sich sehr erweitert. Hippo-cratcs hat gesagt, ein grosser Athem sey äusserlichgroß und innerlich klein, ei» kleiner Athem äusser-lich klein und innerlich groß, weil in dem erstenFalle freilich die Beschwerde anscheinend und nichtwirklich, in dem zweiten wirklich und nicht sowohl anscheinend ist. Hieraus fließt ungezwun-gen , daß ein kleiner Athem im Gegcnsaze mitdem grossen, eine Beschwerung der Brust vonausgegossencm Blute, oder irgend einer ander»stokendcn Materie, und etwas auf die Luftröhrebrütendes, oder derselben in Absicht auf denZ; Durch,