Band 
I. Theil.
Seite
380
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Von der Erfahrung.

ist sehr geschwind und klein, wenn die Entzün-dung in einem Seilenstich ungemein groß ist. Ineinfachen hizigen Fiebern ist er oft ein Zeichendaß die Kräfte erschöpft sind. Er ist in abzeh-renden Fiebern zu fürchten, weil er sehr oft anihrem Ende beobachtet wird.

Der Athem ist sehr langsam und groß , sagtHippocrates, wenn eine Convulsion oder eine Ver-wirrung vorhanden ist. Prosper Alpinus fandihn zwar nicht in allen Verwirrungen, und nurwenn der Kranke eine Schwerigkeit oder einenSchmerz auf der Brust, oder eine Entkräftungfühlte. Doch nimt man überhaupt an, daß eretwas fehlerhaftes in dem Hirn anzeigt und wasdaher entstehet, Schlafsucht, Verwirrung.

Der Athem ist sehr langsam und klein, wenndie Kräfte so erschöpft sind, daß die Natur un-ter dieser Erschöpfung erliegt. Man bemerket indiesem Falle nicht einmal daß der Kranke denAthem zieht. Die gröstcn Aerzte bezeugen einmü.thig, dieser Athem sey unter allen schlimmen derschlimmste. Er ist in Fiebern ein tätliches Zei-chen,