Band 
II. Theil.
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IV. Blich. I. Capitel. 7'

stckt ist, lind den darum die Menge nicht sieht.Daher hält man mehrentheils alles was kleine Gei-ster sagen und thun für gut, und alles was aufge-klärte Geister sagen und thun für Chimären. Daherscheint ein kleiner Geist der grossen Menge sehr oftein Genie/ und der grosse Geist ein Dummkopf.

Zwischen dem kleinen und dem grossen Gei-ste / zwischen Dummheit und Genie steht Ver-stand und Wiz in der Mitte. Ein Mann vonrichtigem Verstände sieht die Abhängigkeit derBegriffe wenn sie ihm gezeigt sind , ein Mannvon Genie findt sie. Ein Mann der Wiz hatzeigt daß er an entfernten Dingen unerwarteteAehulichkeiten bemerket / die der Verstand ohneseine Hülfe nicht sieht. Folglich grenzet der Wi;schon näher an das Genie / weil er nicht nur ei-ner weit grossem Anzal von Bemerkungen undIdeen / sondern einer weit grösstem Fertigkeit inder Verbindung und dem Ausdrukc dieser Ideenfähig / kurz / malerisch und lebhaft sagt / was derVerstand durch ein langes psychologisches Has-pcln. Einer unserer Schweizer von der erstenA 4 lind