Von der Erfahrung.
Mittel an, wen» sie in verschiedenen Fällen davoneinen glüklichen Ausgang gesehen. Aus diesenBetrachtungen festen die Babylonier und Chal-däer ihre Kranken auf die Strassen und gabenein Gcsez, daß jeder Vorübergehende der etwa inähnlichen Umständen gewesen, dem Kranken eilt«Leke wie er der Gefahr entgangen sey. Nach vie-len Jahrhunderten währte dieses Gest; noch inAssyrien/ und wie Strabo siegt auch bey den Lu-fitaniern und Asturiern» Ein Vorbeygehenderfrug was hakt ihr für eine Krankheit, man ant-wortete ihm, ein hiziges Fieber; er erinnerte sichdaß er oder smand von den Seinigen auf eineähnliche Art stank durch dieses oder jenes Mittelgeheilt »vorder, und zeigte es an. Die ganzeArzneykunst mhte in diesen Zeiten so sehr aufder Analogie, daß Melampus der die Schafe vonder schwarzen Nießwurz fressen und darauf pur-gieren gesehen, diese Arzney sogleich zu den Men-schen übertrug. Ebenso vermuthet man, daß dieglüklichen Blutverluste in hizigen Fiebern Gelegen-heit zu der Aderlässe gegeben , deren erstes Bey-spiel