IV. Buch. j- Capitel. 97
wardett sie auf einmal gesund, und ihre Cönviü-sionen hörten so gut auf als die Convulsionen d erJanftnisten bey dem Grabe des Abtes Paris, vader König von Frankreich diesem todten Heiligenbefohlen nicht mehr Wunder zu thun.
Nur die Unwissenheit der Dinge die uns um-geben , und alles dessen >r>as um uns her wieder-fährt, zeugt den Aberglauben. Ich sehe daß einabergläubischer Mensch nichts nnternimt ohne vor-her den Calender um Rath zu fragen. Hat ereinen Seitenstich so stürzt er sich lieber in dieGefahr des Todes, als daß er sich an einem Ta-ge eine Ader öfnen ließ, am welchem diesen Stern-possen zufolge nicht gut «verlassen ist. Er glaubtalles steige anfwcrts weitn,, der Mond im Auf-nehmen ist, darum fchlük^ er in dieser Zeit keinePurga; aus Furcht sie »werde ein Brechmittel.Er glaubt alles werde volg wenn der Mond vollist , darum trinkt er in dieser Zeit bey der äus-sersten Mattigkeit keinen Wein. Er glaubt alleseile niederwerks wenn der MM, ghiijmt, dMl!NHost er jedes Mittel und jede Speise werde ihn
II. Theil. G itt