IV. Buch. Capitel. 175
guer und dc la Condamine gestehen indeß , daßder Athem auch auf dem Gipfel des Piclnnchafrey bleibe, und sie haben ja sechs Wochen aufdemselben zugebracht. Auch andere Naturforschererfuhren daß man in der leichtesten Luft ohneMühe athmet, und zwar auf dem Pic von Tcne-riffe, auf dem Caucafuü, auf dem Canigon,auf dem Aethna , auf dem Gothard , auf derFurke, und auf dem Joch. Arbuthnot hielt nurden plözlichen Uebergang in eine fo leichte Luftfür beschwerlich , hingegen glaubte er man lernesie durch die Gewohnheit vertragen. Der Herrvon Halter erkläret die Uebel welche andere aufhohen Gebürgen erlitten aus den Beschwerden derReife, weil der ruchige Wanderer davon frey bleibtund auch die welche sich der Pferde bedienen,eine Erscheinung deren Ursache er aus der reiner»und ihrer Schnellkraft durchaus mächtigen Luftherholt. Obfchon nun die leichte Luft der höch-sten Gebürge gefunden Menschen zum Atemho-len zureichend ist, fo wird sie hingegen Schwind-süchtigen W gefährlich. Diese Leute haben zu
der