lv. Buch. 5 . Capitel' 17-
zu hemme» scheint. Gewiß ist daß die ganzeOberfläche deS Körpers weniger gedrukt wird,und daß wir in einer leichten Luft Muth, Hof-nung und Kräfte verlieren-
Die grossen und plözlichcn Abänderungen derLuft find Ursachen von sehr schädlichen Wirkun-gen in deni Körper. Man weis aus den Witte-rungs Beobachtungen wie häufig diese Abänderun-gen find. Beerhaave sagt, die gröste in Europawahrgenommene Höhe des Barometers fty vondreißig und einem halben Zoll gewesen, die klein-ste von stehen und zwanzig und einem halben.Also ist der Unterschied fast der zehnte Theil desgrösten Gewichtes der Luft, welches nichr weni-ger als dreptaustind und zwcyhundert Pfund be-trägt. Die mildere Höhe des Barometers ist anden, Ufer des Meeres von neun und zwanzig Zöl,len. Wie wenig sich nun immer die Schwere derLust vermittelst der Warme, der Kälte , derDünste und der Winde von diesem Ebenmaassrentfernet, so ist doch diese Entfernung für unsernKörper sehr oft der Unterschied eines Drukcs vonII. Theil- M fünf-