IV. Buch. 5. Capitel. ry;
Bein. Barrere sah aus einer vergifteten Luft imKriegshvfpilale fast bey allen Geschwülsten wennsie sich öfneten, einen tödtlichen Kaltenbrand,da hingegen die Kranken von dieser Gefahr freyblieben , sobald man sie an einen andern Ortbrachte. Aus dieser Ursache hauptsächlich kom-men in dem Hoteldieu in Paris von zweytaufendKranken mehrentheils nur sechzig davon, dieTre-panirten sterben alle. Man macht zwar hin undwieder Feuer um der Luft zu helfen, aber dasFeuer scheint die Fäulung vielmehr zu befördernals zu hemmen, denn die Pest wütet bekanntlich amheftigsten wenn die Wärme am grösten ist. Mer-curialis bemerkte in Venedig daß die Handwerkerwelche am meisten mit dem Feuer umgehen zuerstvon der Pest angegriffen worden, Hvdges sagt,in Londen seyen durch die grossen drey Tage hin-tereinander angezündeten Scheiterhaufen in einerNacht viertausend Menschen gestorben, da mansonst nicht über vierhundert verlor, Mcad versi-chert, man habe in Marseilles die gleiche Erfah-rung gemacht. Das angeführte Uebel der fran-H- Theil. N rost-