Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 5- Capitel. lö-sche kleinen und wohl verschlossenen Stube desBauers, ein paar Todtenkörper auf dem Tischeund vier bis fünf an der Ruhr kranke Männer,Weiber und Kinder, in ihren Betten lagen undneben sich offene Geschirre hatten, in welche sieihre Nothdurft verrichteten. Man siehet deutlichdaß diese Krankheit, die an sich leicht anstekendwird , um so viel mehr um sich greifen muß,wenn man die Kranken von den Gesunden nichtabsondert, und um die Kranken selbst die Luftnicht erneuert. Selbst in der Pest ist die Ent-fernung der Kranken von den Gefunden, nebstder Erneuerung und Erfrischung der Luft, diegröste und beste TZorsorge.

Alle diese schädliche Wirkungen einer einge-schlossenen Luft werden um fo viel deutlicher,wenn man auf zwo Wahrnehmungen besondersmerkt. Herr Prüigle fand daß die Fäulung viel ge-schwinder in der eingeschlossenen als in der offe-nen Lust fortgeht. Denn weil die Theile welcheam meisten faul sind auch am meisten flüchtigsind / so entfernen sie sich »»verweilt von dem an-N 4 g«-