Band 
II. Theil.
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IV. Buch. Capitel- 20;

Die Ausdünstungen der stehenden Wasser sindfast aus den gleichen Ursachen schädlich. Eineunendliche Menge Insecten werfen sich dahin,sterben und faulen mit einer um so viel heftigernWirkung, da schon in dem Leben ihre Theile ammeisten zur Fäulnis geneigt sind. Die Sümpftsind auch fast ohne Ausnahme mit scharfen, äzen-den, stinkenden und zur Fäulung geneigten Pflan-zen bewachsen, durch welche ganz allein die Ruhrin Paris schon unter das Volk gekommen ist,weil man dort das Flußwasser der Seine trinkt.Uebechaupt sind die Wasser der Fäulung so wohl fä-hig , daß auch das Wasser aus dem Vechtstromdessen sich die Holländischen Schiffe bedienen inFässern so sehr fault, daß der Dampf aus dem-selben ordentlich Feuer fängt.

Aus diesen stehenden und mjt verfaulten Thei-len angefüllten Wassern steigen Dunste auf, diedurch den Athem eingezogen der Gesundheit scha-den , wenn die Witterung nicht sehr kalt ist. DieAusdünstungen der Sümpfe scheinen in den kal-ten Ländern nicht so schädlich zu seyn als in den

heißen,