IV. Buch Capitel. 20;
und endlich alles Wasser das sich nach einer Uc-berschwemmung irgendwo sammelt.
Die Wirkungen der Dünste stehender Wasserhabe ich auf meinem eigenen Leibe zu der Zeitschon erfahren, da ich mir dieselben viel lieberaus Büchern bekannt gemacht hätte. Die bey»nahe so kleine, und beynahe so sehr als der ofttrokne Ilyssus gepriesene Leine tritt in Göttin-gen zuweilen über ihre Ufer heraus, macht einenkleinen Theil dieser Stadt sumpfigt, und dieSchanzgraben sind auch mehrentheils voll stehen-der Wasser. Ich wohnte nicht weit von diesemsumpfigtcn Quartier, und wie Hippocrates vondem kranken Philiscus zu bemerken nicht unter-ließ , dichte an den Schanzen ; auch ward ichvielfältig mit dem Tertianfieber. fo wohl als dasganze Hans des Herrn von Haller bey dem ichwohnte, geplagt. Die von dem Mafchgrunde undden Schanzgraben entfernten Quartiere der Stadtblieben von diesen Fiebern gänzlich frey, die beyuns und in den nah gelegenen Häusern nur mitdem Winter aufhörten.
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