Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 5. Capitel. 214

Ueberschwemmungen. Der Sihlfluß hatte einesder besten Quartiere von Zürich unter Wasser ge-sezt / die Vorsteher dieser weisen und glücklichenRepublik befahlen den Bcsizern aller Häustr dieBöden auszukleben, den nassen Grund wegzuneh-men / und troknes Sand an desselben Stelle zubringen. Durch diese Lancisianische Vorsorge wardalles sonst daherrührende Ungemach von den Ein-wohnern des Quartiers abgewandt.

In den Städten sind überhaupt die Aus-dünstungen von sehr vermischter Natur / und dar-um werde ich nur die einzelen Wirkungen derwichtigsten durchgehen. Man kennt die durch denDampfder Stcinkolen vorzüglich ungesunde Lustvon Londen, dre den Fremden bald ein bestän-diges Brennen in dem Magen, bald Blutspepenund sogar Nervcnsteber crwekt, die in eine Lähmeübergehen. Die besonders in den Städten desmittägigen Frankreichs angenommene Unsauber-keit trägt sehr vieles zu der Ungesundheit dieserStädte bey. Mit einer französischen Freimüthig-keit schmeißt man in diesen Städten den AbgangO 4 des