Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 6 . Capitel. 249

gehörende Cur kann man in seinem Werke nach-sehen. Uebcrhaupt gieng dieser Krankheit keinFieber, wohl aber eine gewisse Mattigkeit vorher,die entweder den obern oder untern Leib einnahm,je nachdem die obern oder untern Glieder vondem Gifte sollen angefochten werden. Einigeverspürten die Mattigkeit schon zwo, dren bisvier Wochen vor dem Anfall der Krankheit, ei-nige nur wenige Tage vor demselben. Anderehaben auch gar keine Mattigkeit zum voraus ver-spüret , sondern sie wurden von den entsezlichstenZufällen ohne das geringste vorhergegangene Zei-chen überfalle». Einige Personen hatten im Clin-ton Lucern sogar das Unglük daß sie in dem ge-hen , ohne einen vorher sich geäusserten Schmerzeine oder zwo Zehen durch den Kaltenbrand ver-loren , oder indem sie ihre Schuhe oder Strüm-pfe auszogen, ihre Zehen zugleich fortrissen.

Bey dem ersten Anfall der Kricbelkrankheiterkalteten die äussersten Glieder. Die Haut wardblaß, bleyfarb und gerunzelt , die Adern ver-schwanden , hierauf folgte eine gänzliche Ein-Q 5 stblä-