IV. Buch. 6. Capitel. -8)
Schädlichkeit der »»verzinnten küpfernen Erfasse,worinn Speisen zubereitet werden. Der zu Grossenlukner wohnende Holländer brachte ohnlangstsogenannte Basche oder saure Käse aufden Markt-,plaz in Güstrow zu kaufe. Alle welche von sel-bigen etwas genossen empfanden die Übeln Folgendavon, die in Erbrechungen, Couvulsionen undandern Uebeln bestanden. Der KrcysphysicusHerr Doctor Brun zu Güstrow, dem ein Theildieser Käse übersandt ward, urtheilte sofort daßdie Ursache dieser Zufalle nirgends anders als indem küpfernen Erfasse zu suchen sey, woünndiese Käse coagulirt worden. Dem Berichte die-ses Arztes zufolge, ward hierauf untersagt sichferner bey Verfertigung der aus Milch bereitetenSpeisen kupferner Erfasse zu bedienen. Nun fra-ge ich, mit aller geziemenden Achtung für die Red-lichkeit des Käsejuden zu Grossenlukner und denBeobachtungsgeist des Herrn Kreisphysici zu Gü-siroiv, ob denn in diesem sauren Käse selbst nichtunabhängig von dem Kupfer die Ursache dieserZllfäße bähe liWN können? Wenigstens hat der
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