Band 
II. Theil.
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!V. Luch. 7. Capitel. zri

allgemein ist. Deutschland ist über diesen Vor-wurf überhaupt erhoben, doch fangt schon inNiedersachsen der Geschmak für den Brandtwein,als eine allgemeine Panacee, auch bey Werbernan sich zu äusser» , welche den Aerzten die sichwundern daß sie in Krankheiten ihre Arzneyennicht nehmen, sehr schnurrig zum Bescheide geben,ich trinke ,a Brandtwein. Der Herr von Halterhat geglaubt die Steine der Gallblafe seyen un-ter dem Eöttingischen Pöbel wegen dem über-mäßigen Gebrauche des Brandtweins so gemein.In Polen wird er tapfer gesoffen. In Däne-mark bedient man sich auch unter Leuten vonStande des Morgens der Liqueurs, und bey Ti-sche wird jedem schwerdauigen Gerichte ein Gläs-gen nachgcsichikt. In Schweden werben Liqueursangeboten eh man sich zur Tafel sezt, um denMagen zu öftren- Das Laster der Säufereywächst hin und wieder in Siberien im höchstenGrade. Die Lappen fangen schon als zweyjähri-ge Kinder an Brandtwein zu saufen , und ihretMKMlftlge Neigung dafür ist so groß, daßH. Theil. X man